DACH-Region 2019 :Glücksspiel wächst und wächst!

DACH-Region 2019 :Glücksspiel wächst und wächst!

In der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) hat sich in den letzten Jahren ein Milliardenmarkt rund um das Glücksspiel entwickelt. Neben zahlreichen Spielbanken, die sich direkt vor Ort ansiedeln, setzt aber vor allem der Online-Markt Jahr für Jahr neun- bis zehnstellige Beträge um. Der Glücksspielmarkt unterscheidet sich von Land zu Land. Mit weiterem Wachstum ist dennoch zu rechnen.

Roulette ist in der DACH-Region sehr beliebt, trotzdem gibt es rechtliche Hürden für Anbieter.

Online-Glücksspiel in Deutschland 2019: Der Markt wächst

Der deutsche Glücksspielmarkt ist, was die Zahlen anbelangt, relativ übersichtlich und strukturiert. Dies gilt für das Glücksspiel in hiesigen Spielbanken. Denn Statistiken lassen sich von jedermann über den Deutschen Spielbankenverband abrufen. Demzufolge soll es in Deutschland derzeit neun öffentlich-rechtlich geführte Spielbanken mit staatlicher Konzession geben, und das an insgesamt 53 Standorten.

Hinzu gesellen sich weitere neun privat geführte Spielbanken, die ebenfalls vom Staat lizenziert sind. Somit teilt sich die Spielbankenlandschaft in Deutschland auf insgesamt 62 Standorte auf. Eigentlich sind dies gute Voraussetzungen, doch seit circa zehn Jahren sinken die Umsatzzahlen. Vergleicht man die Zahlen von 2007 und 2017, sank der Bruttospielertrag um satte 34 Prozent.

  • Laut Jahresreport der Glücksspielaufsichtsbehörden der deutschen Bundesländer wurden 2016 insgesamt 13,4 Mrd. Euro umgesetzt.
  • 81 Prozent der Bruttospielerträge fallen auf den regulierten Glücksspielsektor.
  • 18 Prozent der Bruttospielerträge wurden auf dem unregulierten Markt umgesetzt.
  • 577 Mio. Euro generierten deutsche Spielbanken.

Auf dem Online-Markt hingegen lag 2015 der Bruttospielertrag bei 2,1 Mrd. Euro. Noch kann also nicht, wie oft behauptet, gesagt werden, dass Online-Casinos stationäre Spielbanken in Deutschland gänzlich verdrängt hätten. Zumindest der Trend deutet aber auf eine derartige Entwicklung.

Bislang ist Schleswig-Holstein noch das einzige deutsche Bundesland, das Konzessionen an Online-Casinos vergibt. Somit ist das Online Casino Spielen legal in Deutschland, allerdings nur nicht einheitlich reguliert. Um eine einheitliche Regulierung zu schaffen und Steuerverluste zu vermeiden, dürfte eine Liberalisierung des deutschen Glücksspielmarktes in Zukunft unvermeidbar sein.

Was ist der Glücksspielstaatsvertrag?

In Deutschland regelt der sogenannte Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2008 die Rahmenbedingungen für Glücksspiel-Angebote. Ursprünglich sollte der Vertrag einheitliche Regelungen für alle 16 Bundesländer festlegen.
Im Vertrag sind wesentliche Grundzüge zur Organisation von Glücksspiel in Deutschland festgesetzt, beispielsweise die Verpflichtung zum Spielerschutz, aber auch das Glücksspielmonopol von Bund bzw. Länder wird ausdrücklich erwähnt.
Nach einem Entscheid des Europäischen Gerichtshofs im Jahr 2010 musste der Glücksspielstaatsvertrag aber geändert werden, da er gegen liberalere EU-Richtlinien verstieß. Hieraus hervorgegangen ist der aktuelle Glücksspieländerungsvertrag, der von allen Bundesländern außer Schleswig-Holstein unterzeichnet wurde. Seither vergibt ausschließlich das norddeutsche Bundesland Lizenzen an private Online-Glücksspielanbieter.

Glücksspiel in Österreich: Online-Markt auf dem Vormarsch

In Österreich ist die Situation für Glücksspiel-Anbieter ähnlich wie in Deutschland komplex. Prinzipiell gibt es in der Alpenrepublik lediglich einen einzigen staatlich lizenzierten Online-Anbieter, dessen Umsätze aber den Unternehmenszahlen zufolge nur einen geringen Anteil am gesamten Bruttospielertrag der Glücksspielbranche in Österreich haben.

  • Laut der Marktstudie „Glücksspiel und Sportwetten in Österreich“ wuchs der Glücksspielmarkt in Österreich 2017 um vier Prozent.
  • Insgesamt wurden im Jahr 2017 insgesamt 1,675 Mrd. Euro umgesetzt.
  • Das größte Wachstum verzeichneten Online-Glücksspielangebote; von 2016 auf 2017 stiegen die Bruttospielerträge um 11,4 Prozent auf 283 Mio. Euro an.
  • Der Marktanteil von Online-Glücksspielangeboten in Österreich liegt mittlerweile bei knapp 17 Prozent.

Stattdessen wird ein Großteil der Umsätze von Online-Glücksspiel-Anbietern generiert, die gänzlich ohne österreichische Glücksspiellizenz agieren. Laut oben genannter Studie entfällt auf zehn dieser Anbieter ein Online-Marktanteil von 85 Prozent.  Trotzdem wächst der Online-Glücksspielmarkt weiter. Eine Gefahr für die stationären Spielbanken besteht aktuell aber noch nicht. In Österreich werden aktuell zwölf lizenzierte Spielbanken gezählt, die jährlich circa drei Millionen Gäste empfangen. Diese Zahl hält sich seit Jahren relativ konstant.

Glücksspiel in der Schweiz: Klare Regelungen seit 2018

Dagegen sieht die Situation in der Schweiz gänzlich anders aus. Bereits im Juni 2018 entschied sich die Mehrheit der Schweizer in einem Volksentscheid für eine Änderung des bislang gültigen Glücksspielgesetzes. Seither dürfen – stationär wie auch im Internet – ausschließlich noch Glücksspiel-Anbieter aus der Schweiz eine Konzession erhalten.

  • Laut Careplay.ch erwirtschafteten Schweizer Spielbanken 2016 umgerechnet circa 607 Mio. Euro.
  • Online-Casinos, die nicht aus der Schweiz stammten, konnten jährlich vor der Gesetzesänderung ungefähr 221 Mio. Euro umsetzen.

Allerdings unterliegt das Online-Angebot  einigen Beschränkungen. Denn im Internet sind Schweizer Online-Casinos nur willkommen, wenn sie auch eine stationäre Spielbank unterhalten. Reine Online-Casinos, auch wenn sie ihren Firmensitz in der Schweiz vorweisen können, sind grundsätzlich untersagt.

Stationäre Schweizer Spielbanken auf der anderen Seite begrüßen die aktuelle Regelung. Denn so sind nationale Spielbanken in der Schweiz im Vorteil gegenüber der Online-Konkurrenz. Da die obigen Zahlen belegen, dass Glücksspiel in der Schweiz allem Anschein nach nicht allzu beliebt scheint, dürfte eines der strengsten Glücksspielgesetze in Europa den heimischen Unternehmen und deren Belegschaft nachhaltig wirtschaftliche Sicherheit und Stabilität gewährleisten.

Do’s and Don’ts in Online Casinos 2019

Do’s and Don’ts in Online Casinos 2019

Wer sich zum Glücksspiel hingezogen fühlt, wird früher oder später einen Schritt in ein Online Casino wagen. Anders als beim Online-Gambling gibt es hier aber einige Verhaltensregeln, die man beachten sollte. Durch unsere Tipps können Sie entspannt an den Spielen teilnehmen. Dabei sollten Sie keine Angst haben, etwas falsch zu machen. Wir stellen die wichtigsten Do’s and Don’ts im Online-Casino 2019 vor. Vieles lernen Sie aber nur durch Erfahrung.

Das Bild zeigt eine Straße mit dichtem Straßenverkehr, hohe Gebäude und Casinos in Las Vegas bei Nacht.

Egal ob Las Vegas, Hamburg oder Rotenburg Wümme, im Casino sollten Sie sich angemessen verhalten. (Bildquelle)

Haben Sie noch nie einen Fuß in ein Casino gesetzt, ist es fast unmöglich, Fehler zu vermeiden. Auch erfahrene Spieler begehen hin und wieder einen Fauxpas. Für Casino-Anfänger gibt es leider kein Handbuch, in dem jede kleine Regel und der Verhaltenskodex für Glücksspiele aufgelistet sind. Die meisten Vorschriften lernen Sie, wenn Sie selbst den Schritt ins Casino wagen – vor allem dann, wenn Sie selbst Verstöße begehen.

Die meisten Verstöße werden zum Glück nicht besonders hart bestraft. Eine ernsthafte Ermahnung oder böse Blicke können Sie zwar ernten, aber in der Regel wird Ihnen niemand auf die Finger schlagen, wenn Sie beim Face-up-Blackjack Ihre Karten berühren. Allerdings können sich einige Fehler auf Ihre Gewinne auswirken.

Daher ist es wichtig, sich mit den Regeln der Spiele, an denen Sie teilnehmen wollen, intensiv auseinanderzusetzen. Nutzen Sie im Vorfeld doch kostenlose Apps, mit denen Sie Casinospiele mit Spielgeld testen können. Das ist zwar nicht mit dem Thrill eines echten Casinobesuchs verbunden, bringt Ihnen aber ohne Risiko die Spielregeln näher.

Verhaltensregeln bei einzelnen Spielen

Darüber hinaus sollten Sie einige Verhaltensregeln beachten, die natürlich über die Spielregeln hinausgehen. Wir fassen wichtige Regeln für folgende Casinospiele kurz zusammen:

  • Automatenspiele
  • Blackjack
  • Poker
  • Roulette
  • Craps

Typische Fehler bei Automatenspielen

Bei Automatenspielen sollten Sie beispielsweise nicht an mehreren Slots spielen. Zum einen bieten die Automaten alle die gleiche Gewinnchance, zum anderen kommen Sie so nicht in Konflikt mit anderen Spielern, die den Platz als frei eingeschätzt haben.

Darüber hinaus ziemt es sich nicht, besonders lange den Automaten zu besetzen, wenn man nicht am Platz ist. Wollen Sie nur kurz frische Luft schnappen oder Ähnliches, drehen Sie den Becher mit Jetons um, so dass die anderen Spieler wissen, dass Sie in Kürze wieder da sind.

Das No-Go beim Blackjack

Wie bereits erwähnt sollten Sie die Karten beim Blackjack nicht berühren, wenn diese offen ausgeteilt werden. In der Vergangenheit war es tatsächlich üblich, dass die Dealer dem Gast in solch einem Fall auf die Hand schlugen. Das passiert heute zwar nicht mehr, aber Sie erhalten dennoch eine Ermahnung.

Anfängerfehler beim Poker

Beim Poker gibt es indes auch einige Punkte, die Sie beachten sollten. Zunächst ist es nicht gerne gesehen, wenn gutgemeinte Ratschläge verteilt werden. Das ist zwar in einer Home-Runde durchaus einmal akzeptabel – auch wenn meist nicht alle Spieler damit einverstanden sind –, aber im Casino verpönt. Jeder Spieler hat seine eigene Strategie und lässt sich ungern aus dem Konzept bringen. Behalten Sie Ihre Meinung zur besten Vorgehensweise also für sich. Das kann sich zudem auch positiv auf Ihre Gewinne auswirken.

Ebenso gehört es sich nicht, im Casino nach den gefoldeten Karten der Gegner zu fragen. Wer seine Karten zeigen will, zeigt sie. Wer das nicht möchte, hat auch das Recht, diese verdeckt wegzulegen. Respektieren Sie dieses Recht und machen sich mit derlei Aufforderungen nicht unbeliebt.

So sollten Sie Roulette (nicht) spielen

Beim Roulette müssen Sie den richtigen Zeitpunkt des Setzens abpassen. Wenn der Croupier seinen Rechen auf dem Tisch hat, dürfen keine Chips gesetzt werden. Darüber hinaus gehört es sich, die Chips nach Ihrer Wertigkeit zu ordnen – was übrigens auch für die Kartenspiele gilt.

Die Jetons mit dem höchsten Wert gehören gut sichtbar nach oben auf den Stapel, so dass die Mitspieler auch erkennen können, wie viele Chips Sie noch haben. Werden Jetons mit hohem Wert absichtlich versteckt, kann dies sogar bestraft werden.

Vorsicht vor diesem Fehler bei Craps

Versuchen Sie sich am Würfelspiel Craps, sollten Sie darauf achten, nur eine Hand zu benutzen. Das Berühren der Würfel mit beiden Händen ist genauso verboten wie das Verwenden anderer Körperteile – beispielsweise die glücksbringenden Lippen Ihrer Begleitung. Das kann durchaus einen Verweis nach sich ziehen. Zudem wird das Spiel unterbrochen, damit die Angestellten die Würfel auf Unregelmäßigkeiten hin überprüfen können.

Allgemeiner Verhaltenskodex im Casino

Abgesehen von den speziellen Spielen sollten Sie sich natürlich auch allgemein angemessen verhalten. Hilfreich können folgende Verhaltensregeln sein:

  • Lassen Sie den Selfie-Stick zu Hause: In den meisten Casinos ist das Fotografieren nicht gerne gesehen. Das gilt vor allem für andere Besucher, die sich ungern für fremde Fotos ablichten lassen.
  • Telefonieren Sie nicht an den Tischen: Ohnehin sollten Sie das Smartphone während des Casinoaufenthaltes besser ausgeschaltet lassen. Wenn Sie t54%RXelefonieren müssen, stehen Sie vom Tisch auf, um die anderen Gäste nicht zu stören.
  • Beachten Sie den Dresscode: Informieren Sie sich über den Dresscode, bevor Sie zum Casino aufbrechen. In vielen Spielbanken ist die Kleiderordnung mittlerweile etwas lockerer, in anderen jedoch sind die Regeln etwas strenger. Für Männer ist es meist leicht: Hemd, Sakko und schicke Hose. Frauen finden dank schöner Abendkleider aber auch meist das richtige Styling für das Casino.
  • Trinken Sie in Maßen: Wenn Sie beim Glücksspiel Alkohol konsumieren möchten, achten Sie auf ein verträgliches Maß. Es geht um Spaß und darum, dass alle Besucher eine gute Zeit haben. Nicht nur für andere Gäste kann es unangenehm werden, wenn Sie zu viel trinken. Auch die Verluste können sich so unnötig erhöhen.
  • Geben Sie Trinkgeld: In den meisten Ländern wird erwartet, dass Sie dem Dealer ein Trinkgeld geben. Es muss auch nicht viel sein, aber ein, zwei Euro nach einem guten Gewinn bzw. fünf Euro, wenn Sie den Tisch verlassen, sind durchaus angemessen und für jede Person, die ein Casino besucht, sicherlich zu verkraften.

Bei Ahnungslosigkeit ganz einfach nachfragen

Wie Sie sehen, ist ein Casinobesuch mit einigen Regeln verbunden. Wenn Sie sich aber an die gängigsten Regeln halten, steht einem fröhlichen und entspannten Abend nichts entgegen. Dabei sollten Sie keine falsche Scheu haben, die Mitarbeiter um Hilfe zu bitten.

Abgesehen davon, dass diese den Spielbetrieb aufrechterhalten sollen, sind sie dafür da, Ihnen eine gute Zeit zu verschaffen. Sollten Sie dennoch einmal ins Fettnäpfchen treten, merken Sie sich die Regel und starten Sie die nächste Runde.

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Merkur Online-Casino 2019

Merkur Online-Casino 2019

Das niedersächsische Delmenhorst ist nicht zwingend eine Weltmetropole. Nichtsdestotrotz fand hier das moderne Glücksspiel gewissermaßen seinen Anfang. Denn hier im Norden Deutschlands gründete Paul Gauselmann 1974 sein erstes Merkur Casino. Mittlerweile ist die Merkur Casino GmbH Marktführer ihrer Branche – und wurde jüngst gar in die Enzyklopädie „Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts der Online Casinos 2019“ aufgenommen, ein weiterer Meilenstein für das deutsche Glücksspielunternehmen mit der lachenden Sonne.

Glücksspielautomaten aufgereiht in einer Spielothek.

Merkur-Spielautomaten gehören zu den beliebtesten Geldgewinnmaschinen. (©Bildquelle)

Merkur-Sonne Symbol für wirtschaftlichen Erfolg

Vielmehr hätte sich der mittlerweile 84-jährige Paul Gauselmann wohl auch vor 44 Jahren nicht wünschen können. Denn dass es eine Glücksspielmarke einmal gesellschaftliche und branchenübergreifende Anerkennung erreicht, damit war bis vor einigen Jahren wohl kaum zu rechnen. Doch spätestens seit dem 14. November ist zumindest eines klar: Glücksspiel und Spielotheken sind in Deutschland gewissermaßen salonfähig geworden.

Angesichts der wirtschaftlichen Zahlen dürfte dies aber auch nicht wundern. Die Gauselmann-Gruppe ist eine international agierende Unternehmensgruppe der Automatenwirtschaft und erwirtschaftete 2017 exakt 2,926 Mrd. Euro. 300 Spielstätten mit ungefähr 10.000 Geldspiel- und weit mehr als 850 Unterhaltungsautomaten machen das Unternehmen mit der lachenden Merkur-Sonne natürlich auch für Land und Bund interessant.

”Wer an Spielstätten denkt, denkt an die Filialen mit der lachenden Merkur-Sonne, und das macht mich sehr stolz.”

Paul Gauselmann, Vorstandssprecher der Gauselmann-Gruppe.

Diese Zahlen scheinen umso beeindruckender, bedenkt man die nicht geringe nationale wie internationale Konkurrenz auf dem Glücksspielmarkt, gerade durch digitale Casino-Angebote. Doch Merkur Casino wäre eben nicht Merkur Casino, wenn nicht auch diese Entwicklung vorausgeahnt worden wäre. Bereits 2013 startete die Gauselmann Gruppe Merkur-Online-Casinos für Glücksspielinteressierte in verschiedenen Ländern, nicht nur in Deutschland.

Anerkennung in Presse und Wirtschaft: Merkur wird zur Jahrhundertmarke

Dr. Florian Langenscheidt ist in Deutschland kein unbekannter Name. Unter Glücksspielern mag der Berliner Buchautor und Journalist weniger bekannt sein, doch in Politik und Literatur ist Langenscheidt ein Mann mit Autorität. Umso mehr dürfte es der Marke Merkur als Auszeichnung gelten, in der neuen Publikation des Doktoranden gelistet zu sein.

Unter dem Namen Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts 2019 veröffentlichte Dr. Florian Langenscheidt am 14. November sein neues Werk, eine Enzyklopädie, die alle deutschen Wirtschaftsikonen unserer Zeit aus verschiedenen Branchen listet, inklusive ausführlicher Unternehmensgeschichte und farbigen Bildern selbstverständlich.

”Das Buch ist eine Enzyklopädie großer deutscher Marken, stellt die Ikonen der deutschen Wirtschaft vor. Es zeigt, wer Standards gesetzt hat auf seinem Gebiet.”
Dr. Florian Langenscheidt, Verleger, Journalist, Buchautor

Das Buch erscheint im Zeit-Verlag Tempus Corporate und ist derzeit mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren für den Handel geplant. Vorgestellt wurde die neuste Publikation des Berliner Journalisten im Rahmen des Deutschen Wirtschaftsforums, welches Mitte November in Frankfurt am Main gastierte. Für die Marke Merkur dürfte dies der endgültige Schritt in die Riege der deutschen Wirtschaftsgrößen gewesen sein.

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Online Spielen dank Künstlicher Intelligenz?

Online Spielen dank Künstlicher Intelligenz?

Künstliche Intelligenz (KI) wird sich auf fast alle Bereiche des menschlichen Lebens auswirken. Zahlreiche Branchen und Wirtschaftssektoren sind betroffen, darunter auch das Online-Glücksspiel. Unternehmen versuchen aktuell herauszufinden, wie und in welchem Ausmaß sich KI in ihren Bereichen einsetzen lässt. Wir betrachten nun einmal den Einfluss der KI auf das Online-Glücksspiel.

Frau und gerenderter Roboter blicken sich an, drumherum befinden sich Zahlen im Binärcode

Die Verschmelzung von Mensch und Maschine macht auch vor Online-Casinos nicht halt.(Bildquelle)

Vor mehr als 20 Jahren verlor der weltbekannte Schachmeister Garry Kasparov gegen den IBM Computer Deep Blue. In sechs Spielen konnte der Computer Kasparov mit 3,5 zu 2,5 besiegen. Damit wurde eine Zeit eingeläutet, in der die Künstliche Intelligenz nach und nach in unserer Gesellschaft immer wichtiger wurde und wird. Die Transformation der KI wirkt sich dementsprechend auch auf die Glücksspielindustrie sowie Online-Casinos aus.

Wie stark die KI sich seitdem weiterentwickelt hat, ist auch in der Glücksspielbranche erkennbar. Im Januar 2017 hat das Computerprogramm Libratus, das auf Künstlicher Intelligenz basiert, einige der besten Pokerspieler der Welt im Heads-up No Limit Hold’em Poker geschlagen. Die Gegner der KI waren:

  • Dong Kim
  • Daniel MacAulay
  • Jimmy Chou
  • Jason Les

Auf eine Sample Size von 120.000 Händen konnte Libratus mit einer Winrate von 14,7 Big Blind/100 Hände überzeugen. Das entspricht einer sehr hohen Winrate bei einer aussagekräftigen Sample-Size. Aber das ist nur der Anfang des Einflusses der KI auf das Glücksspiel. Auch die Funktionsweise von Casinos wird sich in Zukunft ändern.

Datenanalyse in Casinos soll Umsätze steigern

Einen elementaren Punkt stellt dabei die Analyse des Spielerverhaltens dar. Bereits seit Jahren und Jahrzehnten werden nicht nur in Online-Casinos, sondern auch bei stationären Spielbanken die Gewohnheiten der Spieler ausgewertet. Mit Clubkarten und Treueprogrammen in Kombination mit computergestützten Datenbanksystemen versuchen die Casinos herauszufinden, warum Kunden bestimmte Spiele auswählen, das Spiel wechseln oder mit dem Spielen aufhören.

Über die Daten lassen sich verschiedene Trends erkennen. Beispielsweise können die Casinos schlussfolgern, welche Elemente eines Spiels die Beliebtheit steigern oder wie die Anordnung der Tische im Saal die Auswahl der Spieler beeinflusst. Die Anbieter sammeln und analysieren die Daten, um Spieler langfristig zu binden und die Gewinne zu maximieren. Die Kunden können dabei die Vorteile eines individuelleren Spielerlebnisses oder großzügiger Werbeangebote genießen.

KI-unterstützte Online-Casinos immer häufiger vorzufinden

Die Möglichkeiten im Online-Glücksspiel sind ungleich höher. Nicht nur ein geringer Prozentsatz der Spieler, die Kundenbindungsprogramme und Clubkarten nutzen, können analysiert werden, sondern alle Spieler. Die Aktivitäten der Kunden von Online-Casinos können basierend auf ihren Benutzerkonten verfolgt und analysiert werden.

In Kombination mit einer KI werden dadurch neue Wege sowohl für die Kunden als auch für die Anbieter geebnet. In Zukunft wird eine noch bessere Benutzerfreundlichkeit vorhanden sein, da man als Online-Spieler das Casino virtuell betreten kann. Das Innere des Online-Casinos ist dabei auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden zugeschnitten.

Das System kennt die Lieblingsspiele und offeriert diese auch leicht zugänglich – mit nur einem Klick. Im Vergleich zu einem stationären Casino gewinnt das Online-Casino damit in den Punkten Komfort, Zugänglichkeit und Vertrautheit.

Verbesserter Kundenservice dank KI

Die Künstliche Intelligenz wirkt sich zudem auch auf den Kundenservice aus. Im Vergleich zu den unpersönlichen Bots, die aktuell in einem Großteil der Support-Teams zum Einsatz kommen, werden in Zukunft deutlich bessere Systeme genutzt. Der intelligente Concierge wird nicht nur ausgereifter in der Kommunikation sein, sondern sich auch bestens mit den Präferenzen des Kunden auskennen.

Durch die Masse an gesammelten Daten, die die KI verarbeiten und nutzen kann, sind die Gewohnheiten des Kunden bekannt. In Kombination mit der Kundenkommunikation werden kundenorientierte Lösungen schneller geliefert, und diese sollten aufgrund der Analyse auch effizienter Probleme beheben. Die Vorteile von Chatbots im Kundenservice werden damit effizient ausgenutzt.

KI kann Spielsucht erkennen

In den letzten Jahren hat sich in der Glücksspielindustrie das Bewusstsein für Spielsucht verändert. Auch durch politische Maßnahmen und Lobbygruppen ausgelöst wird der Kampf gegen die Spielsucht besser denn je geführt. Viele Casinos, die an diesem Problem eigentlich verdienen, beteiligen sich ebenfalls an der Förderung von Präventionsmaßnahmen und helfen Spielern, die mit ihrer Sucht zu kämpfen haben.

Jedoch ist es natürlich besser, wenn die Anzeichen von Spielsucht früher erkannt werden, um Maßnahmen rechtzeitig in die Wege zu leiten. Hier kommt die KI ins Spiel. Mittels der Analyse von spielerbezogenen Daten kann die KI problematisches Verhalten und Personen mit entsprechenden Mustern erkennen.

Das Casino wird in solchen Fällen von der Software benachrichtigt, das Benutzerkonto gesperrt und dem Spieler kann Hilfe angeboten werden, bevor es zu einem großen Problem mit der Spielsucht kommen kann.

KI zum Schutz für Casinos

Nicht nur die Spieler können durch eine richtig eingesetzte KI geschützt werden, sondern auch die Casinobetreiber. Die Fähigkeiten zur Datenanalyse und des eigenständigen Lernens der KI können dazu eingesetzt werden, um Spieler ausfindig zu machen, die betrügen.

Im Gegensatz zu stationären Casinos fällt es Online-Casinos schwerer, die Aktionen der Spieler zu beobachten. Zahlreiche Überwachungskameras und Sicherheitspersonal können bei Online-Spielern im Hause nicht eingesetzt werden. Kunden, die online spielen, können so Programme zur Wahrscheinlichkeitsberechnung oder ihre eigenen KI-Bots verwenden, um sich einen Vorteil gegenüber dem Casino zu verschaffen.

Nicht nur das Casino, auch die Spieler, die sich an die Regeln halten, würden davon profitieren, wenn Betrüger schnell erkannt und die Zugriffe verweigert werden. Wir können hier Ähnliches erwarten wie beim Katz- und Mausspiel der Cybersicherheit, bei dem Hacker und Verteidiger sich gegenseitig immer wieder überbieten.

Glücksspielindustrie wird dank KI individueller, sicherer und fairer

Durch den technologischen Fortschritt werden Online Casinos immer weiter an Beliebtheit gewinnen. Allein die Spiele mit Live Dealern sind bereits ein großer Fortschritt in Richtung reales Spielgefühl für die heimischen Online-Zocker gewesen. Früher haben wir uns an Online-Pokertischen mit 16-Bit-Grafik erfreut. Heute können wir einem menschlichen Dealer beim Austeilen der Karten zusehen.

Abgesehen von mehr Realitätstreue und einem immersiven Spielerlebnis werden Online Casinos durch die Nutzung Künstlicher Intelligenz Quantensprünge in der Entwicklung machen. Das gilt sowohl für die Bereitstellung individueller Spieloberflächen als auch für die Benutzerfreundlichkeit.

Gleichzeitig werden die Betreiber den verantwortungsvollen Umgang mit dem Glücksspiel und den Kunden fördern. Als Spieler können wir uns somit auf ein individuelleres, sicheres und faires Glücksspiel freuen.

Ausnahmen für „alte Spielautomaten“ ist abgelaufen

Ausnahmen für „alte Spielautomaten“ ist abgelaufen

Nun ist es also so weit: Die Ausnahmeregelung für Novoline & Merkur-Magie Spielautomaten in Spielhallen und Gaststätten der „alten Bauart“ verliert am 10. November 2018 endgültig ihre Rechtsgültigkeit. Ab Mitte November gelten ausnahmslos die 6. und 7. Verordnung zur Änderung der Spielverordnung. Neue Verlust- und Gewinnobergrenzen zur Sicherstellung besserer Suchtprävention dürften für Spieler, Automatenbetreiber und auch den Staat spürbare – finanzielle – Folgen haben.

Ausnahmeregelung abgelaufen – Automatenbetreiber müssen reagieren

In Deutschland regelt die Spielverordnung (SpielV), wie Spielautomaten funktionieren müssen, an denen Geldgewinne möglich sind. Diese gibt verbindliche Vorgaben zur Bauart, Zulassung und Aufstellung von Spielgeräten in Spielhallen und Gaststätten. Sie legt auch Bestimmungen zur Programmierung der zugehörigen Spielesoftware fest. So sind beispielsweise Gewinn- und Verlustgrenzen, Spielpausen oder die Dauer einer einzelnen Spielrunde klar vorgeschrieben.

Seit Einführung der Spielverordnung wurden bereits zahlreiche Verordnungen zur schrittweisen Änderung des Gesetzestextes verabschiedet, meist mit dem Vorhaben, mehr Spielerschutz beim Glücksspiel sicherzustellen.

Die Verordnungsänderungen mussten allerdings nicht unmittelbar umgesetzt werden, sondern setzten eine Übergangsfrist fest, die den Betrieb aller Geldgewinn-Spielautomaten, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt vor dem 10. November 2014 zugelassen wurden, bis zum 10. November 2018 gestattet. Entsprechend der üblichen Abschreibungsdauer wurde die Übergangsfrist für die Aufstelldauer der Spielautomaten mit „alter Bauart“ auf vier Jahre festgelegt. Diese Frist läuft im November ab.

Ebenfalls ist mit dem Ende der Übergangsfrist eine grundlegende Modifizierung der Spielesoftware geregelt. Die neue Technische Richtlinie 5.0 (TR 5.0) hat die Automatenbetreiber zu einigen grundlegenden Veränderungen verpflichtet, die nun auch den Spieler während des Glücksspiels betreffen.

Gravierende Veränderungen der Spieloteken-Automaten

Die nach Ablauf der Übergangsfrist greifenden Regelveränderungen betreffen sowohl die maximale Gewinn- als auch Verlustfestlegung. Außerdem wird die Spielzeit neu geregelt. Die folgende Tabelle stellt die ab sofort gültigen Veränderungen den bis dato gültigen Vorgaben gegenüber.

KategorieBisherige Regelung (5. Verordnung zur Änderung der SpielV vom 01. Januar 2006)Neue Regelung (6. Verordnung zur Änderung der SpielV vom 11. November 2014)
VerlustobergrenzeInnerhalb einer Stunde darf der Gesamtaufwand (Einsätze abzüglich Gewinne) nicht höher als 80 Euro liegen.Innerhalb einer Stunde darf der Gesamtaufwand (Einsätze abzüglich Gewinne) nicht höher als 60 Euro liegen.
GewinnobergrenzeInnerhalb einer Stunde darf die maximale Gewinnsumme abzüglich der Einsätze 500 Euro betragen.Innerhalb einer Stunde darf die maximale Gewinnsumme abzüglich der Einsätze 400 Euro betragen.
Durchschnittlicher VerlustBei längerem Spiel darf der durchschnittliche Verlust die Grenze von 33 Euro nicht überschreiten.Bei längerem Spiel darf der durchschnittliche Verlust die Grenze von 20 Euro nicht überschreiten.
AuszahlungsquoteEs ist keine Auszahlungsquote durch die Spielverordnung vorgegeben. Spielesoftware und Spielverhalten beeinflussen die Auszahlungsquote maßgeblich.Es ist keine Auszahlungsquote durch die Spielverordnung vorgegeben. Spielesoftware und Spielverhalten beeinflussen die Auszahlungsquote maßgeblich.

Grundsätzliche Regelungen bleiben bestehen – Gastwirte mit Übergangsfrist

Der Zeitraum für den Geldeinsatz bleibt trotz vieler gravierender Gesetzesänderungen unverändert und beträgt weiterhin innerhalb von fünf Sekunden maximal 20 Cent innerhalb. Der Gewinn wird ebenfalls auf zwei Euro in fünf Sekunden begrenzt.

Der gesetzlich geregelte Mindestabstand zwischen einzelnen Spielautomaten sowie die Gesamtanzahl der Spielgeräte pro Konzession (maximal zwölf, in einigen Bundesländern sind es acht) bleiben ebenso bestehen. Spielhallen mit mehr als drei Spielautomaten unterliegen weiterhin dem Alkoholverbot. Die Überprüfung der Geräte erfolgt auch weiterhin durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt.

Gastronomiebetriebe dürfen zukünftig nur noch zwei Spielgeräte aufstellen. Auch dafür wurde aber eine Übergangsfrist bis zum 09. November 2019 eingeräumt. Bis dahin dürfen Gaststätten noch bis zu drei Spielautomaten anbieten. Ab dem 10. November 2019 sind Wirte dann auf zwei Spielgeräte beschränkt.

Weitere Gesetzesanpassungen könnten folgen

Die nun gänzlich in Kraft tretenden Änderungen der Spielverordnung durch die 6. und 7. Verordnung werden das Spielerlebnis an Geldgewinn-Spielautomaten in Spielhallen und Gaststätten massiv verändern und, ganz nach Vorstellung der Politik, den Spielerschutz ein großes Stück vorantreiben.

Dennoch sind auch zukünftig weitere Verordnungen zur Änderung der Spielverordnung zu erwarten. Der Staat steht hier allerdings vor dem Dilemma, dass mehr Spielerschutz weniger Steuereinnahmen bedeutet

Jährlich erzielt der Fiskus durch Automatenspiele 1,12 Mrd. Euro an Steuereinnahmen. Wie sich die Gesetzesänderungen auf die Steuererträge auswirken werden, bleibt abzuwarten. Sollten die Steuereinnahmen sinken, könnte der Staat auch einen Rückzieher machen und die Gesetze für Online Casinos 2019 wieder abmildern.

World Series of Poker die Gewinner

World Series of Poker die Gewinner

John Cynn aus den USA ist der neue Poker-Weltmeister und um satte 8,8 Millionen US-Dollar reicher. In einem epischen Heads-up-Finale bei der World Series of Poker (WSOP) in Las Vegas setzte sich der Amerikaner gegen Tony Miles, ebenfalls aus den USA, durch. Auch der europäische Ableger hat einen Sieger gefunden. Jack Sinclair aus England gewann das Main Event der WSOP Europe. Die Resultate der deutschen Spieler sind eher überschaubar.

Ass König in Herz an einem Pokertisch mit Chips

8,8 Millionen US-Dollar für John Cynn

Beachtliche zehn Stunden dauerte das fesselnde Duell im Finale der World Series of Poker (WSOP) in Las Vegas zwischen den beiden Kontrahenten John Cyss und Tony Miles an, beide aus den USA. Dann stand der Sieger fest: John Cyss sicherte sich im Heads-up-Marathon die gigantische Siegesprämie von 8,8 Millionen US-Dollar sowie das weltberühmte WSOP-Bracelet. Der neue Poker-Weltmeister zeigte mentale Stärke in der Nervenschlacht, schließlich entschied erst die 442. Hand über den Ausgang des Pokerduells.

Bevor Cyss die fast neun Millionen US-Dollar im Main Event einstreichen konnte, hatte der Amerikaner in seiner bisherigen Karriere „lediglich“ rund 950.000 US-Dollar in Liveturnieren gewinnen können. Allein 650.000 US-Dollar davon stammen aus seinem bisherigen größten Pokererfolg: dem elften Platz bei der WSOP in Las Vegas aus dem Jahr 2016.

Der Buy-in für das größte Poker-Turnier der Welt liegt bei stattlichen 10.000 US-Dollar. 2018 konnte die WSOP 7.874 Teilnehmer verkünden. Damit lag der Gesamtpreispool bei sensationellen 74.015.600 US-Dollar. Über insgesamt 13 Tage wurde das Turnier gespielt. Der erfolgreichste Nicht-Amerikaner war der Australier Alex Lynskey auf Platz sieben.

Als bester deutscher Teilnehmer konnte sich Michael Feil auf Platz 65 verewigen. Dadurch erzielte er ein Preisgeld von immerhin noch 108.745 US-Dollar. Weitere deutsche Spieler landeten auf den Plätzen 160 (Tobias Ziegler – Preisgeld: 57.010 US-Dollar), 173 (Andreas Kniep – Preisgeld: 49.335 US-Dollar), 176 (Christopher Ahrens – Preisgeld: 49.335 US-Dollar) und 187 (Kilian Löffler – Preisgeld: 49.335 US-Dollar). Damit fanden immerhin vier deutsche Spieler einen Platz unter den Top 200 – eine ausbaufähige Bilanz.

Die Preisgelder der Top-neun-Spieler in der Übersicht:

  1. John Cynn (USA): 8.800.000 US-Dollar
  2. Tony Miles (USA): 5.000.000 US-Dollar
  3. Michael Dyer (USA): 3.750.000 US-Dollar
  4. Nicolas Manion (USA): 2.825.000 US-Dollar
  5. Joe Cada (USA): 2.150.000 US-Dollar
  6. Aram Zobian (USA): 1.800.000 US-Dollar
  7. Alex Lynskey (Australien): 1.500.000 US-Dollar
  8. Artem Metalidi (Ukraine): 1.250.000 US-Dollar
  9. Antoine Labat (Frankreich): 1.000.000 US-Dollar

November Nine gehören der Vergangenheit an

Der Final Table wurde in der jüngeren Vergangenheit erst im November ausgespielt, auch wenn das Main Event im Sommer in Las Vegas stattgefunden hatte. Diese Spielunterbrechung fand in den Jahren 2008 bis 2016 statt und war die Folge einer marketingstrategischen Entscheidung der übertragenden TV-Sender. Das Finale wurde von Harrah’s Entertainment und ESPN bis kurz vor der geplanten Ausstrahlung verschoben, um so die WSOP spannender zu gestalten und die Einschaltquoten zu erhöhen.

Daher stammt auch der Begriff der „November Nine“, der die neun Teilnehmer des Final Tables der World Series of Poker aus dem November betitelt. Vor dem Jahr 2008 und auch wieder seit zwei Jahren wird das wichtigste Pokerturnier der Welt aber wieder ohne Spielunterbrechung ausgetragen. Denn im Jahr 2017 kündigte Poker Central den Vertrag mit der WSOP und ESPN, der die digitalen Medien- und TV-Rechte regelte. Der Weltmeister im Poker wird somit wieder unmittelbar am Ende des Main Events gekürt.

Engländer gewinnt europäischen Ableger der WSOP

Der europäische Ableger der World Series of Poker, die WSOP Europe, hat kürzlich ebenfalls seinen Sieger für das Jahr 2018 gefunden. Der englische Spieler Jack Sinclair sicherte sich im Heads-up den Turniersieg gegen den Ungarn Laszlo Bujtas. Für das siebentägige Pokerturnier hatte jeder der insgesamt 534 Spieler einen Buy-in von satten 10.350 Euro bezahlt. Der Gesamtpreispool lag dadurch bei über fünf Millionen Euro.

Der glückliche Gewinner Sinclair strich alleine 1.122.239 Euro durch den Sieg ein. Außerdem erhielt er natürlich sein erstes WSOP-Bracelet. Den Sieg kommentierte der Engländer nur mit den Worten: „Es ist im Moment wie in einem Traum.“ Ein Traum, der sein Karrierepreisgeld auf stolze 2,9 Millionen Euro anwachsen ließ. Immerhin konnte sich mit Koray Aldemir als Siebtplatzierter immerhin ein Deutscher einen der vorderen Plätze sichern. Außerdem erhielt er dadurch ein Preisgeld von 130.350 Euro.

Die Preisgelder der Top-acht-Spieler in der Übersicht:

  1. Jack Sinclair (Großbritannien): 1.122.239 Euro
  2. Laszlo Bujtas (Ungarn): 693.573 Euro
  3. Krasimir Yankov (Bulgarien): 480.028 Euro
  4. Ryan Riess (USA): 337.778 Euro
  5. Milos Skrbic (Serbiern): 241.718 Euro
  6. Ihor Yerofieiev (Ukraine): 175.965 Euro
  7. Koray Aldemir (Deutschland): 130.350 Euro
  8. Bulscu Lukacs (Rumänien): 98.287 Euro