Scientific Games Lizenzvereinbarung  bis 2025

Scientific Games Lizenzvereinbarung bis 2025

Spieleentwickler Scientific Games hat seine Lizenzvereinbarung mit Hasbro über die exklusive Verwendung von Marken wie Monopoly und 15 weiteren verlängert und ausgebaut. Bis 2025 darf Scientific Games als einziger iGaming Anbieter Online Glücksspiele mit der Marke Monopoly vertreiben. Mit der Erneuerung wird das Abkommen erstmalig auch Tischspiele umfassen.

Das Brettspiel Monopoly mit Würfel, Figuren, Häusern und Hotels.

Das Brettspiel Monopoly mit Würfel, Figuren, Häusern und Hotels.

Der amerikanische Entwicklerstudio Scientific Games mit Sitz in Las Vegas hat eine alte Lizenzvereinbarung mit dem Spielwarenhersteller Hasbro erneuert. Seit über 20 Jahren arbeiten die beiden US Unternehmen, um die Marke Monopoly auch im Online Glücksspiel zu entwickeln. Das jüngste Abkommen, welches kurz vor dem Jahreswechsel abgeschlossen wurde, verlängert diese Lizenzvereinbarung bis zum Jahr 2025.

“Seit 1998 haben wir mit Hasbro zusammengearbeitet, um die Marke Monopoly als Säule für Innovation auszubauen um eine der beliebtesten Marken in der iGaming Branche zu werden. Dieses neue Abkommen demonstriert die Stärke unserer großartigen Zusammenarbeit und zelebriert die Popularität der Marke Monopoly als Kaufargument für Automatenspiele und Lottoscheine. Durch das Abkommen erhalten wir das Privileg, die Marke in ein breiteres Portfolio an Produkten und Spieltypen einzubauen. Wir freuen uns, weiterhin mit Hasbro zusammenzuarbeiten und sind begeistert, Monopoly auf das nächste Level im iGaming zu bringen.”Barry Cottle, Präsident und CEO von Scientific Games

Lizenzvereinbarungen umfassen nun auch Spiel des Lebens und Yahtzee

Die jüngste Lizenzvereinbarung verlängert nicht nur die Nutzungsrechte der Marke Monopoly bis zum Jahr 2025, sondern weitet diese aus und vertieft die Zusammenarbeit der beiden Spielehersteller. Während Scientific Games die Nutzungsrechte für die Marke Monopoly für bestimmte Spieltypen bereits seit 1998 innehat, darf der Softwarehersteller nun auch digitale Tischspiele, die im Monopoly-typischen Stil gestaltet sind, anbieten.

Des Weiteren wird das Abkommen um 15 zusätzliche Spiele erweitert. Unter diesen sind einige namhafte Titel wie beispielsweise das Spiel des Lebens, Schiffe versenken, Yahtzee und Cluedo. In den Vereinigten Staaten und Kanada kommen außerdem die Nutzungsrechte für Scrabble dazu.

“Seit über 90 Jahren ist Hasbro bemüht, ein einzigartiges Spielerlebnis zu schaffen und dass Spielerinnen und Spieler darauf vertrauen können. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit Scientific Games gab uns die Möglichkeit, das Spielerlebnis von Monopoly auch durch Lotterietickets, Online Casinos und Lokale Spielhallen und nun auch Tischspiele weltweit zu vermitteln. Wir sind stolz darauf, dass unsere Markenikone zum Beschleuniger von Innovation in der iGaming Branche geworden ist und freuen uns auf eine noch engere Partnerschaft mit Scientific Games.”Mark Blecher, Senior Vice President für Unternehmensstrategie bei Hasbro

Monopoly Slots und Apps seit vielen Jahren Kassenschlager

Monopoly ist sowohl als Brettspiel, als auch im iGaming Sektor eines der gefragtesten Spiele. Das Kultspiel feierte vor wenigen Jahren seinen 80. Geburtstag und wurde nach Angaben von Hasbro bis heute in 47 Sprachen und über 114 Ländern verkauft. Das Brettspiel wird ständig neu aufgelegt und existiert in über 300 lizensierten Sondereditionen wie beispielsweise Monopoly Fortnite, Monopoly Star Wars oder Monopoly Deutschland. Ähnlich wie bei Automatenspielen baut die Spielmechanik von Monopoly überwiegend auf Glück und Zufall auf.

Mit über 2,2 Millionen Spielerinnen und Spieren ist das Automatenspiel Monopoly Slots, welches von Scientific Games entwickelt wurde, ebenfalls sehr verkaufsstark. Laut Angaben des Unternehmens wurde der Automat weltweit 750 Millionen Minuten gespielt. Dementsprechend wurde der Spielautomat rund 6 Milliarden Mal gedreht.

Hasbro und Scientific Games: Zwei Spielgiganten arbeiten zusammen

Monopoly wurde 1933 von Charles Darrow Erfunden und zunächst in Eigenverlag vertrieben. Zwei Jahre Später erwarb der traditionsreiche amerikanische Spielwarenhersteller Parker Brothers die Rechte und initiierte den Verkauf des Spiels Monopoly im großen Stil. In den Besitz von Hasbro gelang die Marke Monopoly schließlich 1991, mit der Übernahme von Parker Brothers durch die Amerikanischen Hassenfeld Brothers und ihren Konzern Hasbro Inc. Hasbro ist inzwischen der weltgrößte Spielehersteller und wird im NASDAQ-100 Index angeführt. Unter den Bekanntesten Marken, die dem Konzern gehören, finden sich neben Monopoly auch Nerf, My Little Pony, Transformers, Play-Doh und Magic: The Gathering.

Auch die Scientific Games Corporation behaust unter ihren Tochterfirmen einige Größen der Spieleindustrie. Zum Produktangebot des Konzerns gehören nicht nur mechanische Automatenspiele und Sofortlotterien wie Rubbellose, sondern auch digitale Automatenspiele, Spielsysteme und Wettterminals. Der Konzern mit Hauptsitz in Las Vegas wird ebenfalls an der amerikanischen Börse gehandelt. Scientific Games stellt weltweit etwa 8.600 Mitarbeiter. Ähnlich wie Hasbro setzt der Konzern auf Lizenzpartnerschaften. So hat Scientific Games beispielsweise auch Rechte für die James Bond Filme, Soundtracks und Slogans inne und entwickelt Spiele auf deren Basis.

digitaler Fortschritt 2019

digitaler Fortschritt 2019

Die globale Glücksspielindustrie soll bis 2023 einen Umsatz von 525 Mrd. US-Dollar erwirtschaften. Das größte Wachstum weist dabei der Online-Markt auf. Mit dem Start der Online-Casinos war der Zugang nur über eine herunterladbare Spieloberfläche möglich, die auf einem PC installiert werden musste. Danach begannen die Betreiber, Casino-Games mithilfe des Flashplayers direkt über eine Webseite anzubieten. Um dann im 21. Jahrhundert anzukommen, kamen Online-Casinos nicht umhin, auch mobile Endgeräte zu unterstützen.

Frau hält Smartphone in ihrer Hand und sitzt mit Laptop an Schreibtisch.

Die stationären Spielbanken werden laut einer aktuellen Studie von Market Insights bis zum Jahr 2023 auf dem globalen Markt ein durchschnittliches jährliches Wachstum von vier Prozent erzielen. Das jährliche Wachstum im Online-Gambling-Bereich wird jedoch voraussichtlich 10,5 Prozent betragen. Die zunehmende Macht der Online-Casinos macht sich dann auch stärker beim Marktanteil bemerkbar. Die landgestützten Casinos werden beim Marktanteil drei Prozent verlieren und bis 2023 nur noch 42 Prozent erreichen.

Beliebtheit der Live-Casinos steigt

Das hohe Wachstum der Online-Casinos ist auch mit der steigenden Beliebtheit der Live-Casinos zu erklären. Die Integration von Live-Dealern ermöglicht es den Betreibern von Casinos im Internet, dem Spielgefühl in einem realen Casino näherzukommen. Davon lassen sich auch viele Nutzer überzeugen. Sie können somit den Komfort des Online-Gamblings mit der Atmosphäre eines Casinos vereinen.

Zusätzlich hat sich auch mit dem Heranwachsen der Millennials ein weiterer Markt für Sportwetten aufgetan. Die höhere Popularität von E-Sports bringt nämlich eine zusätzliche Bandbreite in die Klientel. Auf E-Sports-Begegnungen können Zuschauer ebenfalls wetten – auch in mobilen Apps. Der Gang in ein Wettbüro kommt für diese Zielgruppe eigentlich nicht in Frage. Die Begegnungen werden meist via Live-Stream übertragen, sodass ein Online-Zugriff auf die Wettmöglichkeiten offenkundig prädestiniert dafür ist.

Ebenso trägt der Siegeszug der mobilen Endgeräte zum Erfolg der Online-Casinos bei. Die stetige Verfügbarkeit – auch unterwegs – der Spiele über mobile Apps ermöglicht einen einfachen Zugriff zu jeder Zeit und an jedem Ort. In allen Ländern der Welt sorgt dies dafür, dass mehr Spieler den Weg in die Online-Casinos finden und sich den Gang in eine stationäre Spielbank ersparen.

Vorteile und Nachteile der mobilen Casinos

Auf einem mobilen Endgerät wird die Oberfläche nicht eins zu eins von der Desktop-Variante übernommen. Es gibt einige Unterschiede, die zu erkennen sind. Obwohl die Smartphones mittlerweile sehr leistungsstark sind, ist der Bildschirm offenkundig deutlich kleiner. Viele Nutzer, die bei einem Großbildschirm gänzlich in die Casino-Atmosphäre abtauchen können, haben dann mitunter geringeren Spielspaß. Bei Tablets ist dieses Problem weniger stark ausgeprägt.

Weiterhin sind sie aufgrund der Akkulaufzeit eingeschränkt. Die Darstellung der Grafik und Animationen bei den Casino-Games erfordert eine hohe Rechenleistung, was den Akku stärker fordert. Aber dank Powerbanks und öffentlichen Steckdosen ist auch dieses Problem eher zweitrangig.

Dafür ist man mit der Freiheit ausgestattet, überall und jederzeit zu spielen, wenn man über eine Internetverbindung verfügt. Vor allem dieser Punkt trägt zu dem großen Wachstum des Online-Gamblings bei, weil die Runde zwischendurch Spaß bringt und (Warte-)Zeit vertreibt. Getreu dem Motto: „Kleinvieh macht auch Mist“ generieren die Online-Casinos damit einen großen Teil der Umsätze.

Um das mobile Gaming noch attraktiver zu gestalten, bieten viele Online-Casinos auch Spezialboni für diejenigen Spieler an, die die App auf einem mobilen Endgerät verwenden. Hier gibt es dann neben dem Willkommensbonus, der auch für die Desktop-Variante zählt, zusätzlich Freispiele oder einen No-Deposit-Bonus.

App Store Gambling-Apps

Darüber hinaus hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts die Technik so gut weiterentwickelt, dass die Steuerung via Touchscreen sehr einfach und intuitiv abläuft. In vielen Fällen ist die Software für mobile Apps so aufgebaut, dass sie sogar simpler zu bedienen ist als die Anwendungen am PC. Darüber hinaus ist das Spielen am Smartphone zu empfehlen, wenn mehrere Personen Zugang zum Rechner haben. Vor allem Kinder sollten nicht in der Lage sein, am Rechner mit dem Online-Casino-Zugang der Eltern an den Spielen teilzunehmen. Mit einem Smartphone hat man die Kontrolle selbst in der Hand.

Auch die Performance-Sprünge ermöglichen es, bei den Casino-Apps mit den grafischen Reizen nicht zu geizen. Die mobilen Endgeräte sind ebenfalls dazu in der Lage, die beliebten Streams der Live-Dealer zu übertragen. Allerdings haben nicht alle Anbieter die gesamten Spiele der Desktop-Variante im Repertoire. Hier muss man im Zweifelsfall auf einige Games verzichten. Ansonsten ist die Entscheidung, ob mobile oder Desktop-Version eine Geschmacksfrage. Die Prognose für die Nutzerzahlen der mobilen Casino-Apps fällt aber sehr positiv aus.

Die Vorteile für Online-Casinos, eine eigene App auf den Markt zu bringen, sind somit zahlreich. Trotzdem gibt es auch Hürden, denn natürlich müssen Apps auch heruntergeladen werden – und da führt meist kein Weg an den großen App-Download-Portalen von Apple und Samsung vorbei. Apple war im Sommer dieses Jahres rigoros gegen Gambling-Apps vorgegangen und entfernte zahlreiche Glücksspiel-Apps aus dem eigenen App Store, obgleich auch Anbieter betroffen waren, die nicht viel mit Glücksspiel zu tun haben.

Our newsstand/news/magazine app just got removed from sale from the App Store 24 hours after our 3.0 update was approved. Reason given: gambling/fraudulent activity. We publish a magazine — nothing to do with gambling or fraud at all. 😞😢😲😱 https://t.co/ewu3mE5FG5 pic.twitter.com/vaKtLthvkW

— Wojtek Pietrusiewicz (@morid1n) 9. August 2018

Seither ist es nur noch Unternehmen und nicht mehr einzelnen Entwicklern gestattet, Casino- bzw. Gambling-Apps über den App Store anzubieten. Apple wollte auf diese Weise vor allem gegen betrügerische Anbieter vorgehen. Casino-Anbieter dürfte dies aber freuen, da so für mehr Spielerschutz gesorgt wird und zugleich unliebsame Konkurrenz vom Markt verdrängt wird.

Hessen 2019 mit seinen eigenes Glücksspielgesetz?

Die Neuausarbeitung vom Glücksspielstaatsvertrag geht nur schleppend voran. Eigentlich sollte die Überarbeitung längst abgeschlossen sein. Doch anscheinend können sich die Ministerpräsidenten der Länder bei diesem Thema nicht einigen. Das Bundesland Hessen macht, in Form der schwarz-grünen Landesregierung, jetzt Druck. Es wurde ein konkretes Zeitfenster genannt. Wenn bis dahin keine bundesweite Lösung gefunden ist,

soll ein eigenes Glücksspielgesetz auf den Markt gebracht werden. Kommt mit dieser Aussage erneut Schwung in eine stockende Diskussion?

Einerseits hat Hessen es mit dieser Aussage geschafft, erfolgreich Druck auf die zögernden Bundesländer auszuüben. Denn Glücksspiel ist Ländersache. Hessen steht es somit frei ein eigenes Gesetz zu erlassen. Gleichwohl wurde für die Neufassung eine Frist bis zum Ende des Jahres 2019 gesetzt. Dass sind noch einige Monate, die zuvor ins Land gehen können. Begeisterte Online Casino Spieler und Glücksspielanbieter hätten sicherlich gerne schon früher ein Ergebnis.

Liberal oder konservativ: Wohin entwickelt sich das Glücksspiel in Deutschland?

Hessen, aber auch Schleswig-Holstein und einige weitere Bundesländer ziehen eine liberale Lösung vor. In diesem Sinne würde der Markt weiter geöffnet werden. Online-Casinos würden endlich, auch im deutschen Gesetz, erlaubt. Weitere Konzessionen für Sportwetten würden vergeben. Und in diesem Sinne könnte sich ebenfalls eine Lösung für das Poker-Spiel und vielleicht sogar für Fantasy Football finden. Lediglich das Lotto würde seinen Sonderstatus wohl beibehalten. Hier drängen zwar ausländische Operatoren auf dem Markt, beziehungsweise haben diese schon ein ansehnliches Volumen erreicht, umgehen dabei aber den sozialen Aspekt. Dort werden keine Gelder zur Förderung von Kultur und Sport abgeführt. Außerdem setzen diese Lotterien auf bestehende Spiele auf, vergeben jedoch einen eigenen Jackpot. Dieser ist mit einer Versicherung abgesichert. Beim Lotto ist selbst bei einer insgesamt liberalen Lösung der konservative Ansatz wahrscheinlich.

Setzt sich die konservative Fraktion durch, so würden Online-Casinos weiterhin im Graubereich bleiben. Die Casino-Anbieter würden wohl nicht freiwillig das Feld in der Bundesrepublik räumen. Schon jetzt berufen sich viele auf ihre EU-Lizenz und die laut europäischen Gesetzen geltende Dienstleistungsfreiheit. Bei den Sportwetten wird es ähnlich gehandhabt. Bislang ist jedoch noch der Sonderfall gültig, dass einige Anbieter vom Schleswig-Holstein eine Lizenz zugesprochen bekommen haben. Doch laufen diese Konzessionen im Laufe des Jahres 2019 aus. Bei einer Sache sind sich die liberalen und konservativen Vertreter unter den Politikern jedoch einig: Der 2012 erlassene  Glücksspielstaatsvertrag wird seiner Aufgabe das Glücksspiel in Deutschland zu regeln nicht mehr gerecht. Wagt Hessen wirklich den Alleingang oder sollen die anderen Bundesländer bloß aufgerüttelt werden?

Zwischen Erlaubnis und Verbot: Der Glücksspielstaatsvertrag wird überarbeitet. Wohin die Reise geht, ist noch völlig offen. Fakt ist jedoch, dass aktuelle Einschränkungen und sogar gesetzliche Verbote kaum Wirkung zeigen. Dies liegt auch daran, dass das deutsche Recht sich in bestimmten Punkten mit dem EU-Recht schneidet.

Bedroht Hessen das Ziel eines einheitlichen Regelwerkes?

Hessen

Wagt Hessen den Alleingang? (Bildquelle)

Bislang ist die Aussage ein eigenes Gesetz aufzustellen wohl eher noch als Hinweis zu verstehen, dass sich jetzt endlich mal etwas tun muss. Andererseits machte Schleswig-Holstein 2012 ebenfalls einen Alleingang, weshalb jetzt überhaupt deutsche Konzessionen im Umlauf sind. Allerdings sind sich wohl alle einig, dass die aktuelle Auslegung des Gesetzes nicht zielgerichtet ist. Verbote haben nichts bewirkt. Viele Glücksspielanbieter sind illegal auf dem Markt und schöpfen dabei über 40 Prozent der Spieleinsätze ab. Übrigens möchte nicht nur die Politik eine Lösung. Auch die Vertreter des Glücksspielmarktes, seien es die Online-Casinos, die Spielhallen-Betreiber oder die Sportwetten-Anbieter, möchten eine Orientierungshilfe. Denn natürlich tummeln sich nicht nur schwarze Schafe auf dem Markt.

Bislang ist der Glücksspielmarkt in Deutschland relativ streng reguliert. Online-Casinos sind verboten, nur wenige Buchmacher haben eine Lizenz vorzuweisen und vom Pokern oder anderen Glücksspielen ist im Gesetz häufig gar keine Rede. Doch was bringen strikte Vorschriften, wenn sie nicht durchzusetzen sind. 93 Milliarden Euro setzen Deutsche jährlich im Glücksspiel ein. An einem großen Teil dieser Einsätze verdient der Staat derzeit nicht mit, weil die Anbieter im Ausland operieren. Andere zahlen brav ihre Steuern in Deutschland. Das größte Problem sind die derzeitigen Regeln, welche sich offensichtlich nicht durchsetzen lassen. Daher ist der Wunsch von Hessen, schnellstmöglich ein neues Gesetz auf die Beine zu stellen, nachzuvollziehen.

Koalitionsvertrag: Auf Seite 68 im hessischen Koalitionsvertrag steht niedergeschrieben, dass eine Neufassung des Glücksspielstaatsvertrages bis Ende 2019 gefunden sein muss, ansonsten würde das Bundesland selber Gesetzt erlassen.

Ist das Ziel der bundesweiten Glücksspielregulierung in Gefahr?

So wie das Glücksspielrecht derzeit aussieht, kann es nicht bleiben. Und es muss schnellstmöglich etwas passieren. Soweit sind sich sicherlich alle Bundesländer einig. Denn derzeit findet keine effektive Regulierung statt. Doch fehlt es an der Einigkeit. Hessen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Bayern haben sich bereits positiv gegenüber einer Öffnung des Marktes gezeigt. Das Argument: Nur ein legaler Markt kann auch kontrolliert werden. Denn zuletzt hatten wir den Gegenentwurf. Strikte Verbote, die aber nicht umgesetzt werden können.

Ohnehin ist eine bundesweite Glücksspielbehörde vorgesehen, welche die Aufsicht ausüben soll. Weitere Neuigkeiten zum Glücksspielrecht in Deutschland könnten schon im ersten Quartal öffentlich werden. Denn bis Mitte Februar sind Vorschläge einzureichen, wie in der Zukunft die Sportwetten und Online-Casinos in Deutschland zu handhaben sind. Weitere Informationen gibt es bei der Süddeutschen Zeitung.

Sportwetten und Online-Casinos immer beliebter?

Sportwetten und Online-Casinos immer beliebter?

Die Digitalisierung schreitet unaufhörlich voran. Und somit werden auch immer mehr neue Angebote erschlossen, die sich orts- und auch zeitunabhängig nutzen lassen. Derzeit besonders beliebt sind Sportwetten. Seit einigen Jahren steigen die Zahlen aktiver „Sportwetter“ rapide an, der Sportwettenmarkt generiert nicht nur in Deutschland Milliarden. Doch wie ist diese Begeisterung zu erklären? Wissenschaftler fanden nun heraus, dass dies nicht allein auf den technischen Fortschritt zurückzuführen ist.

Athletin auf Smartphone im Lauf-Dress.
Sport und Smartphone sind spätestens durch Sportwetten Apps miteinander verbunden.

Institut für Publizistik untersucht Sportwetten

Dass die Deutschen Sport, vor allem natürlich den Fußball, lieben, dürfte bekannt sein. Von Groß bis Klein, Jung bis Alt und auch von Mann bis Frau macht die Fußballbegeisterung in Deutschland keinen Unterschied zwischen Altersgruppen oder Geschlechtern. Fußball verbindet, und dies nicht erst seit der WM im eigenen Land 2006. Wie die Fußballbegeisterung allerdings ausgelebt wird, hat sich seit einigen Jahren doch etwas verändert.

“Wir haben beobachtet, dass Tippspiele immer beliebter werden.“

Michael Sülflow, Studienleiter am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Denn während der Anteil an Fußballfans, die häufig selbst gegen den Ball treten, immer weiter abnimmt – lediglich 6,3 Prozent aller deutschen Fußballfans spielen selbst regelmäßig –, steigt jährlich die Zahl derer, die aktiv Sportwetten abgeben. Über drei Millionen Deutsche geben Umfragen zufolge an, regelmäßig an Sportwetten teilzunehmen.

Wie aber ist diese Begeisterung zu erklären? Zwar steigt auch die Zahl der Sportwettenanbieter kontinuierlich an, Online-Casinos sind immer häufiger in TV-Werbesports vertreten und sponsern sogar die großen Mannschaften des deutschen Fußballs, trotzdem wollten sich Wissenschaftler des Instituts für Publizistik an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz nicht mit diesen Erklärungen zufriedengeben.

Deswegen entschlossen sich die Männer und Frauen um Studienleiter Michael Sülflow, Sportwetten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. In ihrer Studie wollten die Wissenschaftler vor allem klären, worin genau die Begeisterung für Sportwetten liegt – und welche Strategien die Teilnehmer gerne nutzen.

Soziale Aspekte wichtiger als Gewinne

Im Zuge ihrer Untersuchung erstellten die Mitarbeiter der Mainzer Universität eine eigene private Tipprunde mit insgesamt 300 Teilnehmern, von denen 60 Prozent männlich, 40 Prozent weiblich waren. Diese Verteilung sollte der tatsächlichen Geschlechterverteilung der Menschen entsprechen, die regelmäßig an Sportwetten teilnehmen.

“Diese Verteilung Geschlechterverteilung entspricht den Erwartungen bei solchen Wettgemeinschaften.“

Michael Sülflow, Studienleiter am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Während der Untersuchung wurden die Teilnehmer zu ihrem Wettverhalten befragt. Dabei ging es vor allem um Wettstrategien, die Nutzung von Medien zur Informationsgewinnung und die eigentliche Motivation, überhaupt an einer Tipprunde teilzunehmen.

Am Ende stellte sich heraus, dass es für viele Teilnehmer gar nicht nur die Sportbegeisterung war oder die Aussicht auf Geldgewinne, sondern der soziale Aspekt, der für Spielfreude und Motivation sorgte. Das gemeinsame Unterhalten über Strategien, die Diskussion über Ergebnisse und die Sicherheit, mit Freunden und Kollegen ein Gesprächsthema zu haben, das alle gleichermaßen interessiert, seien hier die ausschlaggebenden Punkte gewesen.

Die Bestinformierten gewinnen

Interessant ist allerdings auch, wer am Ende unter den Teilnehmern das Rennen machte. Denn wie sich herausstellte, konnten sich auf den vorderen Plätzen diejenigen behaupten, die nicht nur ihrer Intuition und dem Bauchgefühl folgten, sondern die ihre Wetten mit System platzierten.

“Vor allem die Männer machen jedoch bei solchen Wetten mit, weil sie sich mit anderen messen wollen. Und wer sich mehr über Fußball informierte, schnitt auch besser ab.“

Michael Sülflow, Studienleiter am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Deutlich wurde auch, dass die Mediennutzung teils um das Dreifache anstieg. Die Teilnehmer nahmen die Tipprunde also durchaus ernst und versuchten, sich über einschlägige Medien einen Informationsvorteil zu verschaffen. Am Ende waren es dann auch diese Personen, die bessere Tippergebnisse erzielten.

Insgesamt konnten die Wissenschaftler drei Wettstrategien benennen, die von allen Teilnehmern genutzt wurden:

  • Experten-Strategie: Diese Teilnehmer wetteten auf Grundlage von Informationen, die sie auch Medien bezogen. Die letzten Spielergebnisse, aktuelle Mannschaftsinformationen und die Form einer Mannschaft wurden dabei beachtet.
  • Daten-Strategie: Diese Teilnehmer beachteten bei der Abgabe ihrer Tipps ausschließlich die Wettquoten.
  • Sympathie-Strategie: Hier spielten emotionale Aspekte eine Rolle, beispielsweise wurde auf die Lieblingsmannschaft gesetzt oder auf Teams, in denen besonders sympathische/attraktive Spieler spielten.

Am Ende kamen die Wissenschaftler übrigens zu dem Schluss, dass eine Kombination der Experten- und Datenstrategie langfristig die besten Aussichten auf Erfolg habe, auch wenn es, wie erwähnt, für viele darauf gar nicht so sehr ankommt.

Online-Casinos in Deutschland am Ende ? Schleswig-Holstein-Lizenzen verfallen!

Der Branche der Online-Casinos steht ein Wandel bevor. Einerseits sind die ersten Schleswig-Holstein Lizenzen in diesem Monat ausgelaufen. Dann können sich die virtuellen Spielbanken nicht mehr auf eine deutsche Konzession berufen. Andererseits soll im kommenden Jahr die Überarbeitung des Glücksspielstaatsvertrages erfolgen. Im Gespräch ist hierbei ebenfalls eine Lockerung der Gesetze. Denn derzeit sind Online-Casinos eigentlich untersagt.

Die in der Bundesrepublik tätigen Anbieter berufen sich hinsichtlich ihres Betriebs daher entweder auf die auslaufenden Konzessionen des Bundeslandes Schleswig-Holstein oder auf die EU-Dienstleistungsfreiheit.

Doch noch in diesem Jahr verfällt ein Argument. Die ersten Casino-Lizenzen von Schleswig-Holstein sind schon ausgelaufen. Auf der Homepage heißt es jetzt bei diversen Anbietern, dass „derzeit kein Angebot auf Grundlage dieser Lizenz“ stattfindet. Gleichwohl ist dort aufgeführt, welche Firmen-Namen sich hinter den bekannten Casinos verbergen. Doch steht die Casino-Branche in Deutschland, zumindest im World Wide Web, wirklich vor dem Aus?

Wohin führt der Weg der Online-Casinos ohne Schleswig-Holstein Lizenz?

Während sich praktisch die gesamte Bundesrepublik gegen die Lizenzvergabe bei Sportwetten und Casinos aussprach, ging Schleswig-Holstein einen mutigen Weg. Im Jahr 2011 beschloss das Bundesland Konzessionen auszustellen. Gleichwohl fand dieses Vorhaben im Zuge der Weigerung statt, dem Glücksspielstaatsvertrag beizutreten. Einige Konzessionen haben noch ihre Gültigkeit, andere sind am 18. und 19. Dezember 2018 abgelaufen. Und Schleswig-Holstein ist inzwischen dem Staatsvertrag beigetreten. Eine Verlängerung der Erlaubnisse ist daher nicht möglich. Die Vergabe im Jahr 2012 wurde nicht nur mit der Einnahme von Geldern für das Land begründet. Auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Sicherheit des Kunden innerhalb eines Online-Casinos waren Argumente, welche für eine Lizenzierung sprachen. Gerade der Spielerschutz ist in einem reglementierten Umfeld eher gewährleistet, als im Schwarzmarkt. Und daher würden sich die Spieler flüchten, sollte es an Erlaubnissen fehlen – so die Argumentation.

Tatsächlich hat sich in den vergangenen Jahren bereits ein Trend abgezeichnet. Ende des Jahres 2017 schlossen einige Merkur-Casinos ihre Pforten. Denn die Gauselmann-Gruppe konnte sich nur auf ihre Konzession in Schleswig-Holstein berufen. Gleichwohl stand diese Erlaubnis mit dem Beitritt des Bundeslandes zum Glücksspielstaatsvertrag in Frage. Auch in diesem Jahr setzt sich dieser Prozess zum Jahresende fort. So sind beim Merkur-Spielcasino derzeit folgende Sätze zu lesen: „Sehr geehrter Kunde, unsere Seite merkur-spielcasino.de ist ab 18.12.2018 nicht mehr verfügbar. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter support@merkur-spielcasino.de. Vielen Dank für ihr Vertrauen als Kunde!“ Doch ein „Casino-Sterben“ im großen Stil ist wohl nicht zu befürchten.

Wie lange noch? Diese Frage stellen sich wohl alle Glücksspielanbieter in Deutschland, die auf eine Lösung warten. Die Ministerpräsidenten scheinen sich bei der Neuausrichtung des Glücksspielstaatsvertrages noch nicht einig zu sein.

Warum müssen in Deutschland nicht alle Casinos schließen?

Macht Schleswig-Holstein wieder sein eigenes Ding?

Das Merkur-Spielcasino konnte sich nur auf seine Schleswig-Holstein Lizenz berufen. Anders sieht es jedoch bei Electra Works Limited oder DrückGlück aus. Bei beiden Anbietern ist die Konzession ebenfalls abgelaufen. Doch die Unternehmen haben sich ebenfalls eine Erlaubnis von der Malta Gaming Authority gesichert. Damit verfügen sich noch über eine EU-Lizenz und berufen sich auf die europaweit gültige Dienstleistungsfreiheit. Diese Casinos laufen in Deutschland dann jedoch in einer Grauzone. Denn laut Deutschem Gesetz sind sie eigentlich untersagt. Erst die Neuauflage des Glücksspielstaatsvertrages könnte das Blatt wieder wenden. Übrigens wurde der Sonderweg von Schleswig-Holstein bei der Lizenzvergabe im Jahr 2014 vom Europäischen Gerichtshof bestätigt.

Doch nicht alle Konzessionen von Schleswig-Holstein laufen im Dezember des Jahres 2018 aus. Einige Lizenzen wurden erst 2013 vergeben. Diese laufen also noch bis ins Jahr 2019 hinein. Wunderino ist wohl der bekannteste Name, der betroffenen Spielbanken. Bislang ist jedoch völlig offen, wie sich diese Spielcasinos verhalten werden. Warten sie ab, ob es mit dem neuen Gesetz vorangeht? Oder gehen dort vorläufig ebenfalls die Lichter aus? In diesem Fall würde wohl eine ähnliche Meldung wie beim Merkur-Spielcasino zu sehen sein. Da Wunderino ebenfalls bei der Malta Gaming Authority gemeldet ist, ist es jedoch wahrscheinlich, dass der Anbieter aktiv bleibt.

Neue Lizenzen: Auf eine erneute Lizenzvergabe, am besten bundesweit, arbeitet Schleswig-Holstein derzeit hin. Ein weiterer Alleingang ist natürlich nicht prinzipiell auszuschließen. Dies hängt jedoch davon ab, wie der Glücksspielstaatsvertrag letztlich ausgestaltet werden soll.

Wann fällt die Entscheidung über das neue Glücksspielgesetz?

Mit dem Glücksspiel in Deutschland muss es immer etwas komplizierter laufen. So trat der erste Glücksspielstaatsvertrag 2008 in Kraft. Dieser lief jedoch mit Ende des Jahres 2011 ab. Erst ein halbes Jahr nach Ablauf erlangte der Erste Glücksspieländerungsstaatsvertrag seine Gültigkeit. Bereits 2018 sollte der Zweite Änderungsstaatsvertrag kommen. Doch damit ist jetzt nicht mehr zu rechnen. Somit liegen die Hoffnungen der Spieler, die gerne legal in Deutschland online spielen möchten und der Anbieter auf dem Jahr 2019.

Die Ministerpräsidentenkonferenz findet vier Mal im Jahr statt. Doch dass es bislang noch nicht zur Umsetzung des Staatsvertrages gekommen ist, mag an der fehlenden Einigkeit liegen. Einige Bundesländer, darunter erneut Schleswig-Holstein, wollen das Online-Glücksspiel in Deutschland liberaler gestalten. Dies würde zu mehr Konzessionen und zur Erlaubnis von Online-Casinos im deutschen Gesetz führen. Andere Bundesländer möchten lieber an den Verboten festhalten und diese rigoroser umsetzen. Daher ist bislang noch unbekannt, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.

Novoline und Merkur spiele werden weiterhin im Novoline Online Casino dem Ares angeboten auch für spieler aus Deutschland, dort bewegt man sich jedoch in einer Grauzone welche derzeit noch geduldet wird.

ARES Das Beste Novoline Online Casino 2018 - 2019

Betsoft erschließt neue Online Casino Märkte in Osteuropa

Spieleentwickler Betsoft Gaming hat ein Abkommen mit dem Online-Casino Plattformanbieter SoftGamings geschlossen, um sein Spielangebot im Osten Europas weiter auszubauen. Das strategische Abkommen über die Verbreitung von Inhalten umfasst alle Spiele aus der Serie Slots3, zu der neben bereits bestehenden, auch neuentwickelte Titel hinzugefügt werden sollen. Die Kooperation wurde Mitte Dezember bekanntgegeben. Welche Länder genau das Abkommen umfasst, wurde nicht genannt. Auch weitere Details wie beispielsweise, wann die ersten Titel in den neu erschlossenen Märkten starten, blieben unbekannt.

Der Spieleentwickler Betsoft Gaming expandiert nach Osteuropa.

Valetta, Malta – Um seine Spiele in Zukunft auch in weiteren osteuropäischen Staaten zu vermarkten, hat der in Malta ansässige Spieleentwickler Betsoft Gaming LTD ein strategisches Abkommen über die Verbreitung von Inhalten mit dem Plattformanbieter SoftGamings geschlossen. Dies gab Betsoft Mitte des Monats in einer Pressemitteilung bekannt.

Abkommen umfasst Online-Spiele 2019

Ziel des Abkommens ist es, alle Titel der Slots3 Serie in verschiedenen osteuropäischen Staaten in die Casinos und Online Casinos zu bringen. Welche Länder genau gemeint sind, gab das Unternehmen nicht bekannt. Betsoft hatte laut eigenen Angaben erst im Sommer dieses Jahres eine Lizenz der rumänischen Glücksspielbehörde erhalten.

Unter dem Titel Slots3 fasst Betsoft einige seiner Spiele zu einer Produktreihe zusammen. Bezeichnend für die Serie sind vor Allem 3D Grafiken und Animationen und die breite Ausrichtung der Thematik auf eine möglichst große Zielgruppe. Die Spielserie umfasst außerdem Arcade Spiele, die durch ihre Spielgeschwindigkeit und hohen potentiellen Gewinne Spielerinnen und Spielern viel Spannung und Anbietern hohe Erträge versprechen sollen. Bei Slots3 handelt es sich jedoch um kein abgeschlossenes Projekt. Laut der Ankündigung sollen noch weitere Spiele folgen.

SoftGamings als Vertriebspartner mit Erfahrung ausgewählt

Partner SoftGamings ist ein Plattformanbieter mit Hauptsitz in der lettischen Hauptstadt Riga. Das Unternehmen erarbeitet schlüsselfertige Softwarelösungen für Online Casino Betreiber. In der Plattform, die zum Produktportfolio von SoftGamings gehört, können die Spiele verschiedenster Hersteller zu einem individuellen Online Casino zusammengefügt werden. Casino Betreiber müssen sich dann nicht mehr um die Zulassung der einzelnen Spiele in dem jeweiligen Land kümmern. Nach eigenen Angaben zählt das Unternehmen mittlerweile 100 Kunden, die diese Plattform nutzen.

“Wie auch Casinos, die auf mehreren Märkten agieren, ist SoftGamings ständig auf der Suche nach den besten Inhalten, die die Industrie zu bieten hat und die auf den relevanten Märkten bereits zugelassen und betriebsbereit sind. Mit einem der stärksten Angebote von herkömmlichen Automatenspielen, Tischspielen und neuen Innovationen, das in mehr als 15 Ländern zugelassen ist, genügt Betsoft allen von SoftGamings gestellten Anforderungen.“

Annamaria Anastasi, Marketing Director bei Betsoft

SoftGamings startete 2007 als kleiner Reseller und konnte in etwas mehr als zehn Jahren ein beachtliches Geschäft mit über 60 Vollzeitbeschäftigten aufbauen. Weitere von SoftGamings unter Vertrag genommene Spieleentwickler sind Branchengrößen wie NetEnt, Evolution Gaming, Quickspin, Microgaming, Pragmatic Play, Yggdrasil und viele mehr.

Betsoft auf Expansionskurs

Betsoft Gaming bietet seine Spiele und Backoffice Lösung Casino Manager momentan bereits in 15 verschiedenen Staaten – inklusive Italien, Deutschland und Rumänien – an. Nach Angaben des Unternehmens ist jede Partnerschaft, die man bei Betsoft eingeht, eine langfristige Zusage im Laufe der Zeit auch neue Inhalte zu integrieren. Das Entwicklerstudio wurde 2006 gegründet und ist seitdem auf Expansionskurs. Derzeit zählen etwa 190 auf Zufallsgeneratoren basierte Spiele zum Angebot. In den Jahren 2011 bis 2018 fokussierte sich das Entwicklerstudio vermehrt auf den mobilen Spielemarkt mit seiner Plattform ToGo. In einem Kommentar seitens SoftGamings zeigt man sich ebenfalls erfreut über den neugewonnenen Geschäftspartner.

“Unserer Einschätzung zufolge ist Betsoft einer der erfolgreichsten Anbieter in der Branche. Wir sind begeistert, dass wir ihre Spiele von filmischer Qualität unserem Portfolio hinzufügen können und wir freuen uns auf die Stärkung unserer Partnerschaft, von der wir uns noch mehr wertvolle Inhalte in der Zukunft versprechen.

Svetlana Gasel, Head of Partnerships bei SoftGamings

Die angekündigte Expansion von Betsoft Gaming bezieht sich nicht nur auf die geographische Dimension. So sieht das Entwicklerstudio nach eigenen Angaben auch Geschäftsmöglichkeiten in der 2016 initiierten Umstellung von Flash zur Programmiersprache HTML5. Zur Slots3 Serie gehören unter anderem die Spiele Boomanji, SlotFather, Mad Scientist, Under The Bed, After Night Falls und 2 Million BC.