Online-Casinos-Deutschland

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Online Casinos Deutschland

Lange Zeit waren die Online Casinos Deutschland das Paradebeispiel für einen undurchsichtigen Sportwettenmarkt. Zahlreiche Gesetzesänderungen und politische Konferenzen verwirrten nicht nur Sportwettenanbieter, sondern auch deren Kunden. Sind Sportwetten in Deutschland nun legal oder nicht? Nach Jahren der politischen Uneinigkeit scheint nun aber der Durchbruch geschafft. Übereinstimmenden Meldungen zufolge sei der nunmehr dritte Glücksspielstaatsvertrag endlich ausgearbeitet – und das mit erfreulichem Ergebnis. Denn ab 2020 sollen alle privaten Wettanbieter und Online-Casinos-Deutschland auch 2019 eine Konzession erhalten, sofern sie festgelegte Standards einhalten.

Ball mit Bundesligalogo auf Fußballplatz.
Wettanbieter sind im deutschen Fußball mittlerweile etabliert und sponsern sogar hochrangige Bundesligavereine wie den FC Bayern München. Bildquelle: moinzon / Pixabay

Streit vorbei – dritter Glücksspielstaatsvertrag kurz vor Unterschrift!

16 Bundesländer streiten seit Jahren, welchen Weg Deutschland gehen soll, wenn es um die Frage geht: Liberalisierung des deutschen Sportwettenmarktes, ja oder nein? Nach dem ersten und zweiten Glücksspielstaatsvertrag, dem Sonderweg Schleswig-Holsteins, undurchsichtigen Konzessionsvergaben, Rechtsstreitigkeiten, Konferenzen und inoffizieller Duldung dürfte das Leben in der rechtlichen Grauzone für private Sportwettenanbieter in Deutschland nun endlich ein Ende haben.

Zeit wird dies allemal, denn Wetten werden immer professioneller und im Schnitt werden hierzulande fünf Millionen Sportwetten pro Tag abgegeben, die meisten davon – wenig überraschend – auf Fußballspiele. Auch dies dürfte ein Grund sein, warum in den höchsten deutschen Spielklassen bereits seit einiger Zeit Wettanbieter als Sponsoren mitmischen. Selbst die Deutsche Fußball Liga (DFL) kooperiert mit einem großen österreichischen Sportwettenanbieter.

Da scheint es nun der richtige Zeitpunkt, dass auch die Politik nachzieht und die gesetzliche Grundlage schafft, damit Sportwettenanbieter und auch deren Kunden endlich auf der sicheren Seite sind. Denn bisher wurden viele Wettanbieter zwar geduldet, zahlten sogar Steuern, waren häufig aufgrund fehlender Konzessionen aber prinzipiell nicht berechtigt, ihr Wettportfolio an deutsche Kunden heranzutragen.

Jetzt soll damit aber endgültig Schluss sein. Nach jüngsten Meldungen liegt der dritte Glücksspielstaatsvertrag unterschriftsreif im Aktenordner. Am 21. März soll dann Nägel mit Köpfen gemacht werden. Dann nämlich treffen sich alle 16 Ministerpräsidenten zur Konferenz, die vor allem ein Ziel hat: die Neuordnung des deutschen Glücksspielmarktes.

Liberalisierung verspricht horrende Steuereinnahmen

Doch was hat sich nun genau geändert? Fakt ist, dass bereits im Jahr 2011 eine Einigung erzielt worden war. Damals sollte das staatliche Sportwettenmonopol durch Oddset aufgelöst und der Markt liberalisiert werden. Vorerst wollte man aber lediglich 20 privaten Anbietern eine Sportwettenkonzession erteilen. Doch der Andrang war groß. Insgesamt bewarben sich 73 Anbieter für die 20 Lizenzen.

Aufgrund eines mehr als undurchsichtigen Vergabeverfahrens und weil vor allem auch große Namen der Branche auf der Strecke blieben, folgten zahlreiche juristische Streitigkeiten. Das Verfahren kam somit nie zum Abschluss. Seither agieren Sportwettenanbieter in Deutschland mehr oder weniger auf einem unregulierten Markt. Selbst der Europäische Gerichtshof bestätigte – etwas salopp formuliert – den Unternehmen Narrenfreiheit, solange Deutschland keine rechtsverbindlichen Konzessionen erteile.

Für Deutschland ist eine professionelle Struktur auf den Sportwettenmarkt jedoch immens wichtig. Immerhin setzten Sportfans in Deutschland im vorletzten Jahr mehr als sieben Milliarden Euro auf ihre Lieblingsmannschaften. Sobald alle Rechtsstreitigkeiten abgewendet sind, dürfte diese Zahl weiter steigen. Dem Fiskus dürften somit lukrative Steuereinnahmen bevorstehen, auf die selbstverständlich kein Bundesland länger warten möchte als nötig.

Konzession für alle – jedoch auch klare Regeln

Der dritte Glücksspielstaatsvertrag wird den deutschen Sportwettenmarkt endgültig liberalisieren und keine Obergrenze mehr für Konzessionen festlegen. Mit anderen Worten: Prinzipiell kann jeder Anbieter von Deutschland eine Sportwettenlizenz erhalten. Dass hierfür aber sehr klar umrissene Standards eingehalten werden müssen, dürfte klar sein, denn weiterhin betonen Politiker, dass es ihnen vor allem um Spielerschutz und Suchtprävention gehe.

Die wichtigsten Regeln des dritten Glücksspielstaatsvertrags im Überblick

  • Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die sicherstellen, dass sich keine Jugendlichen registrieren können.
  • Spieler, die im Monat mehr als 1.000 Euro auf Sportwetten setzen möchten, müssen gestoppt und überprüft werden.
  • Live-Wetten auf die nächste Gelbe Karte oder den nächsten Einwurf sind strikt untersagt.
  • Sportwettenanbieter dürfen auf ihrer Webseite nicht auf Angebote von Online-Casinos-Deutschland verweisen.

Unternehmen wie der österreichische Wettanbieter und Bayern-Sponsor Tipico kündigte bereits an, sich um eine Lizenz in Deutschland bewerben zu wollen und zeigte zudem Bereitschaft, das eigene Angebot nach den Vorgaben des neuen Glücksspielstaatsvertrags ändern zu wollen. Was dies allerdings konkret heißen könnte, ist noch nicht klar. Sicher ist aber, dass die derzeit noch offensichtlichen Casino-Verlinkungen auf der eigenen Homepage sicherlich auf der deutschen Webseite verschwinden müssten.

”Tipico bewirbt sich um eine bundesweite Sportwetten-Konzession. Wie genau sich das Angebot im Falle einer Erteilung verändert, hängt von den Lizenzbedingungen und vom Wettbewerberumfeld ab.“Ein Pressesprecher des Wettanbieters Tipico

Noch zwei Jahre bis zur endgültigen Liberalisierung?

Trotz der bevorstehenden vertraglichen Einigung der deutschen Bundesländer sind aber noch längst nicht alle Streitpunkte geklärt. Insbesondere die Frage, wie die Regulierung ohne Kontrollorgan funktionieren soll, steht noch immer im Raum und dürfte ein zentraler Diskussionspunkt am 21. März sein. Denn klar ist, dass es am 01. Januar 2020 noch keine staatliche Regulierungs- bzw. Kontrollbehörde für Sportwetten in Deutschland geben wird. Und wenn es sie gibt, muss geklärt werden, ob diese auf Bundes- oder Landesebene tätig sein wird.

Ebenso bedeutet der neue Vertrag noch keine Einigung beim Streitthema Online-Casino, das auf einem gänzlich anderen Blatt geschrieben steht. Hier ist eine Einigung noch längst nicht in Sicht, obwohl dieser Bereich aus rein finanzieller Sicht sogar noch interessanter ist. In Online-Casinos wurden in Deutschland 2017 satte 47 Milliarden Euro umgesetzt, das ist fast das Siebenfache des Sportwettenmarktes.

Derzeit sieht es auch ganz danach aus, dass Schleswig-Holstein wieder einen Sonderweg einschlagen wird. Zumindest Online-Poker soll genehmigt werden, was bei vielen Politikern auf Ablehnung stößt. Dass also auch hier bald Einigung wie im Sportwettensektor erzielt wird, ist eher nicht zu erwarten.

Novoline und das Online Casino wird immer mobiler

Novoline und das Online Casino wird immer mobiler

Das Novoline-Online Casino verlagert sich noch mehr auf mobile Endgeräte, vor allem Smartphones. Dies ist eines der Ergebnisse des neuen jährlichen Branchenreports der Firma iovation. Darin heißt es weiter, Voraussetzung für Erfolg sei mehr denn je, Kunden ein möglichst unkompliziertes Spielerlebnis zu bieten, denn die Konkurrenz werde immer schärfer. Chancen für Marktwachstum sieht der Bericht in den USA, den Niederlanden, Singapur und Indien.

Das Bild zeigt ein Smartphone in einer Hand.
Online Casinos richten ihr Angebot zunehmend auf eine mobile Erfahrung aus. 

Smartphones haben Online-Casino Markt erobert

Es ist schon längst kein bloßer Trend mehr: Immer mobileres Online-Casino Spielen beherrscht den Markt und macht jetzt 70 Prozent aller Glücksspiel-Transaktionen aus. Iovation hält im Branchenbericht für 2019 für die vergangenen sechs Jahre ein Wachstum des Geschäftsfelds mit mobilen Apps von durchschnittlich 95% jährlich fest. Noch 2012 machte es nur 6% des gesamten Markts aus. Die Firma erwartet einen weiteren Wachstumsschub. Grund dafür ist, dass die Apps zumindest in Frankreich, Großbritannien und Irland in den Google Play Shop zurückkehren dürfen. Iovation sagt voraus, dass ihre Zahl rasant zunehmen wird, sowie Google sie überall wieder zulässt, was allgemein erwartet wird.

Gut zu wissen:

iovation berät unter anderem Casino Betreiber und Anbieter von Glücksspiel Plattformen seit 15 Jahren in Sicherheitsfragen. Die in Portland im US-Bundestaat Oregon ansässige Firma sichert mit ihrem Know-how nach eigenen Angaben täglich Millionen digitaler Transaktionen ab. Ihr Report enthält daher auch Warnungen vor Gefahren, denen Casinos durch kriminelle Kunden ausgesetzt sein können. Dazu gehören unter anderem Kreditkartenbetrug und der Einsatz von Bots, autonomen, lernfähigen Programmen. Die Firma bietet jedoch auch Lösungen für den Umgang mit besonders geschätzten Casino Besuchern mit VIP-Status an. In ihrem jährlichen “Gambling Industry Report” benennt sie Trends und Entwicklungen, die für die Branche wichtig sind. Er erscheint in diesem Jahr zum dritten Mal.

Kundensuche auf dem Schlachtfeld

Iovation rät den Betreibern, ihre Kundenbetreuung noch stärker auf das Smartphone auszurichten, um Spieler an sich zu binden. Es reiche nicht, nur die Spiele mobil zu machen, auch alle anderen Aspekte eines Casinos müssten es sein: Ein- und Auszahlungen, Identifikation und Autorisierung (zum Beispiel per Fingerabdruck-Scan) sowie die weitere Kundenbetreuung. Der richtige Ansatz dafür, so der Bericht, sei das so genannte Mehrkanal-Erlebnis. Damit ist gemeint, dass sich alle Dienstleistungen rund um ein einziges mobiles Gerät als zentralen Zugang zu allen Kanälen gruppieren und den Spielern somit maximalen Komfort sichern. Damit lasse sich eine durchschnittliche Kundenbindung von 89% erreichen. Firmen mit schwach entwickelter Mehrkanal-Strategie brächten es hingegen nur auf 33%. Der Kunde will gehätschelt werden, denn er ist ein untreues Wesen. Dafür findet der Report eindringliche Worte:

“Das Kundenerlebnis ist das neue Schlachtfeld, und die Konsumenten sind nie wankelmütiger gewesen. Daher müssen Betreiber ihre Spieler dort abholen, wo sie sind: an ihren Smartphones.”

Um alles noch einfacher zu machen, rät iovation dazu, Daten zur Identifizierung von Kunden wie Altersprüfung und Ausweiskontrolle automatisiert zu verarbeiten. Noch seien die herkömmlichen Prozeduren hier vielfach zu umständlich und schüfen auf Seiten der Spieler Hemmschwellen.

Online Casinos erobern Deutschland

Einen der wichtigsten Wachstumsmärkte sehen die Verfasser des Reports in den USA und widmen sich ihm näher. Dort hat eine Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs im Mai 2018 den Weg für die Legalisierung von Sportwetten frei gemacht. Den entsprechenden Gesetzesrahmen dafür gibt es bereits in Delaware, Michigan, New Jersey, New Mexico, Nevada, Pennsylvania, Rhode Island, Washington, D.C. und West Virginia. Laut Report ist in mehr als 20 weiteren Staaten Gesetzgebung für Sportwetten in Vorbereitung. Die zu erwartende Vielgestaltigkeit der gesetzlichen Rahmenbedingungen in den USA stellt die Anbieter vor besondere technische Anforderungen. Dafür gibt es bereits automatisierte Geofencing-Lösungen, die sicherstellen, dass Einsätze nur unter den Bedingungen des Staates möglich sind, in dem der Spieler sich aufhält.

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Online Casinos in Deutschland auf einen Blick

Weitere interessante Geschäftsmöglichkeiten sieht iovation 2019 in Deutschland und den Niederlanden, ohne auf Details einzugehen. In den Niederlanden steht wie in Deutschland eine umfassende, mit EU-Recht vereinbare gesetzliche Regelung für das Online.-Casino Glücksspiel noch aus, in Singapur liegen seit 2016 Zulassungen vor. In Indien ist die Lage unübersichtlich und von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. Offenbar rechnen die Experten von iovation damit, dass es 2019 zu einem erfolgreichen Anlauf kommen könnte, Online Casinos in Deutschland auf eine sichere Rechtsgrundlage zu stellen. Bis dahin bleibt es dort dabei, dass diese um so stabiler ist, je mehr ein Casino schwankt: Schwimmende Casinos nutzen eine Gesetzeslücke aus der Zeit aus, als sie auf dem Festland verboten waren.

Deutsche-Online-Casinos und die Glücksspiel-Regulierung

Deutsche-Online-Casinos und die Glücksspiel-Regulierung

Der ewige Streit zwischen den deutschen Bundesländern um die Regulierung des Glücksspiels und der Deutschen Online Casinos 2019 verschärft sich. Offenbar bereiten sich Hessen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen auf einen Alleingang vor, falls die Ministerpräsidenten sich nicht bald einigen. Sie kommen voraussichtlich im März erneut zusammen, um den Zankapfel aus dem Weg zu schaffen. Der Landtag Schleswig-Holstein in Kiel,

Ultimatum der Deutschen-Online-Casinos an der Kieler Förde

Wenn drei einen Alleingang wagen, ist es dann eigentlich noch einer? Mehrere Bundesländer könnten noch in diesem Jahr ausscheren, um das Problem Glücksspiel-Regulierung endlich vom Tisch zu bekommen. Hessen und Schleswig-Holstein schließen nicht aus, einen Sonderweg zu gehen, Nordrhein-Westfalen könnte sich ihnen anschließen. Schleswig-Holstein hat bereits Erfahrung mit einer eigenen Regelung: Es lizenzierte einst als einziges Bundesland Online Casinos. Diese Zulassungen sind mittlerweile alle ausgelaufen. Und die deutsche Politik steht gegenüber Brüssel schon seit Längerem in der Pflicht, die Gesetzgebung zum Glücksspiel in Einklang mit EU-Recht zu bringen. Dafür ist ein neuer Staatsvertrag zwischen den Bundesländern angestrebt. Doch bisher kamen die damit nicht voran.

Jetzt ließ der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp, in einer Aktuellen Stunde des Landesparlaments eine Bombe platzen. Für den Fall, dass die Ministerpräsidenten am 21. März nicht zu einer einvernehmlichen Lösung finden, kündigte er an:

“Wenn das nicht funktioniert, werden wir mit Hessen und Nordrhein-Westfalen einen gesonderten Weg einschlagen.”

Aus Nordrhein-Westfalen liegen dazu bislang keine ähnlich entschiedenen Verlautbarungen vor. Von Hessen ist jedoch bekannt, dass die schwarz-grüne Koalition dort des Stillstands müde ist und nicht ewig auf die anderen Bundesländer warten will.

Einvernehmliche Lösung um die Deutschen-Online-Casinos 2019

Arp machte freilich auch deutlich, dass eine einvernehmliche bundesweite Lösung vorzuziehen wäre. Gerne, so beteuerte er, wolle Schleswig-Holstein die anderen Länder mit auf den Weg nehmen, hin zu einer Gesetzgebung, wie sie beim schleswig-holsteinischen Nachbarn Dänemark bereits für klare Verhältnisse auf dem Markt gesorgt hat. In der Runde der CDU-geführten Bundesländer gebe es in dieser Frage inzwischen eine “geschlossene Front”.

“Es wäre schön, wenn zumindest die bewährten Anbieter, die sich an die Regeln gehalten haben, in Form einer ‘White list’ eine weitere Genehmigung bekommen.” Hans-Jörn Arp, Parlamentarischer Geschäftsführer, CDU-Fraktion Landtag Schleswig-Holstein

Landesinnenminister Hans-Joachim Grote, ebenfalls CDU, will die Hoffnung auf einen Konsens zwischen den Bundesländern noch nicht fahren lassen. “Es gibt entsprechende Gespräche mit den Länderkollegen, die zunehmend die Notwendigkeit zum Handeln erkennen”, verriet er den Abgeordneten. Oppositionsführer Ralf Stegner, Vize-Parteichef der Bundes-SPD, klang jedoch nicht so, als ob seine Partei sich für die CDU-Position öffnen könne. So dürfte in der Ministerpräsidentenkonferenz wohl weiterhin Streit zwischen CDU- und SPD-geführten Bundesländern zu erwarten sein.

Ungeduldige Hessen

Aus Wiesbaden hieß es schon Ende vergangenen Jahres, dass es nun bis Ende 2019 endlich vorangehen müsse. Andernfalls werde Hessen eine eigene Lösung ansteuern. So hielten CDU und Grüne es in ihrem Koalitionsvertrag auf Seite 68 fest:

“Falls keine zufriedenstellende Regelung bei der Neuregelung des Glücksspielstaatsvertrages der Online-casinos-deutschland mit den anderen Ländern bis zum Ablauf der sogenannten Experimentierklausel erzielt werden kann, werden wir den Glücksspielstaatsvertrag zum Ende des Jahres 2019 kündigen und diesen Bereich für das Land Hessen eigeninitiativ und eigenständig unter Beachtung der hessischen Leitlinien für eine erfolgreiche Ausgestaltung des Glücksspielrechts regeln.“

Selbst Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler machte Druck. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie zum Jahresende 2018:

“Wir brauchen Regeln für das Online-Glücksspiel, die eine Grenze zwischen halbwegs sauberem Spiel und den vielen in jeder Hinsicht windigen Angeboten klar und transparent ziehen! Und diese Grenze sollten die Länder mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag ziehen, den wir endlich benötigen.“

Eine Arbeitsgruppe der Staatskanzleichefs setzte sich an eine Vorlage für die nächste Ministerpräsidentenkonferenz. Bisher sah es nicht so aus, als ob sie sich am dänischen Modell orientieren würde. Die “Bild”-Zeitung wollte erfahren haben, dass sie Internetsperren für Online Casinos vorhabe.

Einigung über Staatsvertrag Glückssache

Die Rahmenbedingungen für das Glücksspiel in Deutschland regelt ein Staatsvertrag zwischen den Bundesländern. Dieser soll schon seit Längerem erneuert werden. Die Bundesrepublik steht in der Pflicht, ihre Gesetzgebung auch auf diesem Gebiet an das EU-Recht und die in ihm festgelegte Dienstleistungsfreiheit anzupassen. Deshalb dulden die Behörden zurzeit Online Casinos in Deutschland mit einer Lizenz aus einem EU-Land. Eine eigene deutsche Lizenzierung ist jedoch bislang nicht möglich. Wegen der ungeklärten Rechtslage hatte die Gauselmann Gruppe, großer deutscher Anbieter von Automatenspielen, sich aus dem deutschen Internet Geschäft zurückgezogen, hofft aber auf eine bundeseinheitliche Regelung, die ihr die Rückkehr ermöglicht.

Novoline Online Casino & Glücksspiel mit Spannung erwartet

Novoline Online Casino & Glücksspiel mit Spannung erwartet

Mitte März ist es wieder soweit. Zum 16. Mal treffen an der Universität Hohenheim Vertreter der Glücksspielindustrie zusammen, um gemeinsam aktuelle Themen zu diskutieren, die vor allem für die großen Novoline Casinos und Glücksspielanbieter, Vereine, Institutionen und Regulierungsbehörden der Branche von Bedeutung sind. Am 12. und 13. März stehen auf dem Programm auch zwei Podiumsdiskussionen. Wie bereits 2018 werden dabei große Namen gemeinsam aktuelle Themen erörtern. Mit dabei ist in diesem Jahr unter anderem Mathias Dahms vom Deutschen Sportwettenverband wie auch Georg Stecker von der Deutschen Automatenwirtschaft.

Mann mit Mikrofon spricht; im Vordergrund Schreibtisch und offener Laptop.
Neben vielen Worten werden die Beiträge und Diskussionsrunden des Symposiums natürlich auch von digitalen Medien begleitet.

Von Werbung bis Biometrie

Die Themenschwerpunkte der Podiumsvorträge liegen beim Symposium Glücksspiel 2019 neben dem Bereich Marketing und Zertifizierungsfragen beim Thema Suchtprävention.  Zu diesem Thema werden auch Vertreter des baden-württembergischen Landtags erwartet, sodass auch die politische Perspektive Gehör findet.

Damit aber noch lange nicht genug. Denn auch abseits dieser fast schon üblichen Themen, wenn in Deutschland über den Glücksspielmarkt diskutiert wird, gibt es allerlei innovative Vorträge zu hören, unter anderem auch über technische Neuerungen, die für die Glücksspielindustrie interessant sein können.

Vor allem die Vorträge von Dennis Schlegel zum Thema Blockchain-Technologie sowie die Präsentationen von Dr. Jürgen Pampus, Dr. Jens-Uwe Garbas und Dr. Stefan Bring zum komplexen Thema Biometrie dürften von Interesse sein und einige womöglich gar unerwartete Perspektiven auf die Zukunft des Glücksspielsektors in Deutschland öffnen. Dazu gehören Vorträge zur Gesichtserkennung als Identifikationsmethode sowie zur Gefühlserkennung mittels biometrischer Methoden.

Veranstaltet wird das Symposium von der 2004 gegründeten Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim. Über 20 Wissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen beschäftigen sich mit dem Thema  Glücksspiel unter den Gesichtspunkten Verbraucherpolitik, Mathematik und Statistik, den Kommunikations- und Informationswissenschaften, Spieltheorie bis hin zur Psychologie, Recht und Medizin.

Die Vortragsthemen des 16. Symposiums Glücksspiel in der Übersicht:

  • Begründung des Lotteriemonopols
  • Vollzug und Vollzugsdefizite
  • Zertifizierung und Akkreditierung
  • Werbung
  • Organisation der Glücksspielsuchtforschung, -hilfe und -prävention
  • Zusammenarbeit Suchthilfe und Anbieter
  • Maßnahmen zum Spieler- und Jugendschutz
  • Technische Entwicklungen: Biometrie und Blockchain

Wer im Audimax der Universität Hohenheim selbst vorbeischauen und die einzelnen Diskussionen und Vorträge live verfolgen möchte, kann sich noch bis zum 25. Februar anmelden. Als Zuschauer darf praktisch jeder teilnehmen. Die Kosten liegen bei 350 Euro pro Karte und berechtigen zum Zutritt in die Garbenstraße 30 in Hohenheim sowohl am 12. als auch am 13. März. Die Universität Hohenheim empfiehlt zudem, sich rechtzeitig um Übernachtungsmöglichkeiten zu bemühen.

Wer sich einen Überblick darüber verschaffen möchte, welche Experten zu welchen Themen Stellung beziehen und wann mit welchen Vorträgen zu rechnen ist, der hat die Möglichkeit, das aktuelle Programm des 16. Symposiums Glücksspiel online als PDF anzusehen bzw. kostenlos herunterzuladen.

Symposium mit reichlich Prominenz

Natürlich könnte aber nicht guten Gewissens von einem Symposium gesprochen werden, wenn nicht auch reichlich geballtes Fachwissen in Person mehrerer hochrangiger Vertreter der Glücksspielindustrie erwartet werden könnte. Neben Prof. Dr. Tilman Becker, dem Leiter der Forschungsstelle Glücksspiel, werden aber auch andere bekannte Namen vor Ort zu erwarten sein – ein Überblick:

  • Georg Stecker: Georg Stecker ist Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft, die gegenüber Politik, Verwaltung und Medien die Interessen der Branche vertritt. Der Dachverband machte erst kürzlich auf sich aufmerksam, weil er sich Bastian Schweinsteiger als Testimonial für die Ende 2018 gestartete Kampagne gegen illegales Glücksspiel sicherte.
  • Mathias Dahms: Mathias Dahms ist derzeit ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Sportwettenverbandes e.V. und zudem Geschäftsführer der XTiP Sportwetten Vertrieb GmbH. Zuvor war er unter anderem als CEO bei der Mybet Holding tätig.
  • Dr. Dirk Quermann: Dr. Dirk Quermann ist Geschäftsführer von Merkur Interactive und wird auf dem Symposium Glücksspiel in Hohenheim den Deutschen Online Casinoverband personell vertreten, in dem er selbst als Präsident fungiert. Zudem ist Dr. Dirk Quermann seit jüngster Zeit auch Teil der neuen Führungsebene der Gauselmann Gruppe. Als Sprecher der Geschäftsführung kümmert er sich vor allem um den Bereich Sportwetten.

Symposium 2018 mit klarem Fazit

Dass die Glücksspielbranche in Deutschland statisch sei, kann sicherlich kaum behauptet werden. Dies beweist die jährliche Zusammenkunft der wichtigsten Vertreter deutscher Glücksspielunternehmen und -einrichtungen im Symposium Glücksspiel an der Universität Hohenheim. Bereits 2018 leisteten sich die Teilnehmer und Veranstalter teils intensive Diskussionen, kamen am Ende aber dennoch zu einem klaren Fazit.

Die Forderungen des 15. Symposiums aus 2018 waren daher relativ eindeutig: Bund und Länder sollten eine bundesweit einheitliche Regulierung umsetzen. Da Bund und Länder mittlerweile aber aufeinander zugegangen sind, stehen 2019 endlich auch andere Themen auf der Agenda.

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WSOP 2019 Pokern oder Besser im Online-Casino Spielen ?

WSOP 2019 Pokern oder Besser im Online-Casino Spielen ?

Pokern oder Besser im Online-Casino-Deutschland Spielen ?

Vom 28. Mai bis zum 16. Juli 2019 findet in Las Vegas die World Series of Poker statt (WSOP). Es ist die inoffizielle Poker-Weltmeisterschaft und wird in diesem Jahr zum 50. Mal ausgetragen. Das Main Event gilt als das prestigeträchtigste Pokerturnier der Welt. Zahlreiche weitere Turniere runden die WSOP ab. Zum runden Geburtstag soll die Pokerturnierserie nun um drei weitere Veranstaltungen erweitert werden.

Ein Pokertisch mit Spielchips und Spielkarten.
Die WSOP soll 2019 um drei zusätzliche Events erweitert werden.

WSOP 2019 steht bevor

Die größte Pokerturnierserie der Welt, die WSOP in Las Vegas, feiert 2019 ihren 50. Geburtstag, weswegen der Inhaber der WSOP, Caesars Interactive Entertainment, trotz bereits veröffentlichtem, vorläufigem Turnierplan stolz verkündete, die WSOP 2019 um drei weitere Events zu vergrößern. Stattfinden wird die diesjährige WSOP im Rio All-Suite Hotel und Casino vom 28. Mai bis zum 16. Juli.

Zwar ist der überwiegende Anteil der diesjährigen WSOP-Turniere bereits festgelegt, doch die Verantwortlichen von Caesars Interactive Entertainment scheinen gewillt zu sein, zum runden Geburtstag mit zusätzlichen Turnieren von sich reden zu machen. Die WSOP soll laut Ankündigung des Vizepräsidenten Jack Eifel um ein Mini Main Event (Buy-In von 1.000 US-Dollar), ein Colossus Event (Buy-In von 400 US-Dollar) und ein One-Day Super Turbo-Event (Buy-In von 1.000 US-Dollar) ergänzt werden.

Die zusätzlichen Turniere sind vor allem auf Amateure ausgerichtet, die sich die großen Buy-ins von zig Tausend US-Dollar nicht leisten können, aber dennoch einmal gegen Pokerprofis antreten wollen. Jack Eifel kommentierte die Erweiterung in einer offiziellen Pressemitteilung folgendermaßen: „Da dies unsere 50. WSOP ist, machen wir alles, was wir machen können, um den diesjährigen Durchlauf größer, besser und wertvoller für die Spieler zu gestalten.“

Was ist die WSOP im vergleich zu deutschen online casinos ?

Die WSOP, die World Series of Poker, ist die wichtigste Pokerturnierserie der Welt. Seit dem Jahre 1970 findet sie jährlich in Las Vegas statt und lockt tausende Spieler aus der ganzen Welt an. Über einen Zeitraum von sechs Wochen werden Pokerturniere aus den Pokervarianten wie beispielsweise Omaha, Seven Card Stud oder No Limit Holdem ausgetragen. Zu gewinnen gibt es neben beachtlichen Preisgeldern vor allem auch ein sogenanntes „WSOP Bracelet“, ein wertvolles Armband, welches gleichzeitig einen enormen Stellenwert in der Pokerszene besitzt.

Eye of Horus Online     

Das Main Event, welches zum Abschluss der Turnierserie ausgespielt wird, gilt als die inoffizielle Poker-Weltmeisterschaft und hat in der Regel eine hohe vierstellige Teilnehmerzahl (2018 waren es 7.874 Spieler) sowie einen millionenschweren Preispool (2018: 74.015.600 US-Dollar, umgerechnet ca. 64.240.000 Millionen Euro). Der Gewinner des Main Events in 2018, John Cynn, konnte sich über eine Siegprämie von 8.800.000 US-Dollar, umgerechnet rund 7.640.000 Euro, freuen.

Neue Strukturen im Online-Casino bereich

  • Das Colossus Event:
    Mit 400 US-Dollar Buy-in ist das „Colossus Event“ das Pokerturnier der WSOP mit der niedrigsten Startgebühr. Die Teilnehmer können entweder am 26. Juni (Starttag A) oder am 27. Juni (Starttag B) in das Turnier einsteigen. Nicht nur der niedrige Buy-in, sondern auch die attraktive Blind-Struktur – die Teilnehmer erhalten zum Turnierstart 40.000 Chips und das Blind-Level erhöht sich nur alle 40 Minuten – ermöglichen ein ausgewogenes und auch konservatives Spiel und verlangen keine frühzeitigen Kamikaze-Aktionen.
  • Das Mini Main Event:
    Das „Mini Main Event“ verlangt einen Buy-in von 1.000 US-Dollar und besitzt die Option von zwei Starttagen, entweder am 01. Juli oder am 02. Juli. Gespielt wird die Pokervariante No Limit Holdem. Die Spieler starten am Pokertisch mit einem Stack von 60.000 Chips. Im 30-minütigen Rhythmus werden anschließend die Blinds erhöht.
  • Die One-Day Super Turbo Bounty-Turniere:
    „Bust or Glory“ – dieses einfache Motto ist nicht nur actionreich, sondern auch attraktiv. Mit einem Buy-in von 1.000 bzw. 1.500 US-Dollar sind die „One-Day Super Turbo Bounty-Turniere“ äußerst beliebt. Die Teilnehmer starten mit einem winzigen Startkapital von 20 Big Blinds und alle 20 Minuten steigt das Blind-Level. Das sorgt für ordentlich Action und zahlreiche „All-ins“. Ein Bounty, ein sogenanntes Kopfgeld, wird je nach Buy-in, entweder 300 oder 500 US-Dollar, für jeden eliminierten Gegner ausgezahlt. Dafür erhält jeder Spieler zu Beginn des Turnieres einen speziellen Chip, den „Bounty Maker“, den jeder Spieler bei drohender Eliminierung in die Mitte des Pokertisches legen muss. Gewinnt ein Spieler einen derartigen Chip, weil er einen anderen Teilnehmer rausgeworfen hat, kann er diesen beim Spieler-Service im Tropical Ballroom des Rio-Hotel und Casino gegen das entsprechende Kopfgeld eintauschen. Sollte ein Spieler seinen „Bounty Maker“ übrigens während des Turnieres verlieren, wird es teuer. Dann muss der Spieler nämlich den Wert des Kopfgeldes erneut entrichten – ganz getreu den WSOP-Regularien.

weitere Highlights

Neben den drei zusätzlichen Events hält die 50. Ausgabe der WSOP aber noch weitere Highlights speziell für Spieler mit geringerem Etat bereit. Beispielsweise kann beim „Millionaire-Maker-Turnier“ mit einem vergleichsweise kleinen Buy-in von 1.000 US-Dollar ein Siegerpreisgeld von über einer Million US-Dollar gewonnen werden. Da das Blind-Level, also die regelmäßige Erhöhung der Grundeinsätze, sich nur alle 60 Minuten erhöht und die Spieler dadurch nicht von Anfang an unter immensem Druck stehen, wird dem Teilnehmer auch ein faires Preis-Leistungsverhältnis geboten.

Ebenfalls erhalten Senioren mit dem Seniors- und dem Super-Seniors-Turnier eine besondere Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen zu messen. Für das Seniors-Turnier ist ein Mindestalter von 50 Jahren die Grundvoraussetzung. Beim Super-Seniors-Turnier muss für die Teilnahme bereits das 60. Lebensjahr erreicht sein. Buy-in für die außergewöhnlichen Turniere sind jeweils 1.000 US-Dollar. Es bleibt spannend, ob kurzfristig noch weitere Highlights und Veränderungen von den WSOP-Verantwortlichen ins Leben gerufen werden. Schließlich wird man nur einmal 50 Jahre alt – das gilt auch für ein Turnier.

Scientific Games Lizenzvereinbarung  bis 2025

Scientific Games Lizenzvereinbarung bis 2025

Spieleentwickler Scientific Games hat seine Lizenzvereinbarung mit Hasbro über die exklusive Verwendung von Marken wie Monopoly und 15 weiteren verlängert und ausgebaut. Bis 2025 darf Scientific Games als einziger iGaming Anbieter Online Glücksspiele mit der Marke Monopoly vertreiben. Mit der Erneuerung wird das Abkommen erstmalig auch Tischspiele umfassen.

Das Brettspiel Monopoly mit Würfel, Figuren, Häusern und Hotels.

Das Brettspiel Monopoly mit Würfel, Figuren, Häusern und Hotels.

Der amerikanische Entwicklerstudio Scientific Games mit Sitz in Las Vegas hat eine alte Lizenzvereinbarung mit dem Spielwarenhersteller Hasbro erneuert. Seit über 20 Jahren arbeiten die beiden US Unternehmen, um die Marke Monopoly auch im Online Glücksspiel zu entwickeln. Das jüngste Abkommen, welches kurz vor dem Jahreswechsel abgeschlossen wurde, verlängert diese Lizenzvereinbarung bis zum Jahr 2025.

“Seit 1998 haben wir mit Hasbro zusammengearbeitet, um die Marke Monopoly als Säule für Innovation auszubauen um eine der beliebtesten Marken in der iGaming Branche zu werden. Dieses neue Abkommen demonstriert die Stärke unserer großartigen Zusammenarbeit und zelebriert die Popularität der Marke Monopoly als Kaufargument für Automatenspiele und Lottoscheine. Durch das Abkommen erhalten wir das Privileg, die Marke in ein breiteres Portfolio an Produkten und Spieltypen einzubauen. Wir freuen uns, weiterhin mit Hasbro zusammenzuarbeiten und sind begeistert, Monopoly auf das nächste Level im iGaming zu bringen.”Barry Cottle, Präsident und CEO von Scientific Games

Lizenzvereinbarungen umfassen nun auch Spiel des Lebens und Yahtzee

Die jüngste Lizenzvereinbarung verlängert nicht nur die Nutzungsrechte der Marke Monopoly bis zum Jahr 2025, sondern weitet diese aus und vertieft die Zusammenarbeit der beiden Spielehersteller. Während Scientific Games die Nutzungsrechte für die Marke Monopoly für bestimmte Spieltypen bereits seit 1998 innehat, darf der Softwarehersteller nun auch digitale Tischspiele, die im Monopoly-typischen Stil gestaltet sind, anbieten.

Des Weiteren wird das Abkommen um 15 zusätzliche Spiele erweitert. Unter diesen sind einige namhafte Titel wie beispielsweise das Spiel des Lebens, Schiffe versenken, Yahtzee und Cluedo. In den Vereinigten Staaten und Kanada kommen außerdem die Nutzungsrechte für Scrabble dazu.

“Seit über 90 Jahren ist Hasbro bemüht, ein einzigartiges Spielerlebnis zu schaffen und dass Spielerinnen und Spieler darauf vertrauen können. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit Scientific Games gab uns die Möglichkeit, das Spielerlebnis von Monopoly auch durch Lotterietickets, Online Casinos und Lokale Spielhallen und nun auch Tischspiele weltweit zu vermitteln. Wir sind stolz darauf, dass unsere Markenikone zum Beschleuniger von Innovation in der iGaming Branche geworden ist und freuen uns auf eine noch engere Partnerschaft mit Scientific Games.”Mark Blecher, Senior Vice President für Unternehmensstrategie bei Hasbro

Monopoly Slots und Apps seit vielen Jahren Kassenschlager

Monopoly ist sowohl als Brettspiel, als auch im iGaming Sektor eines der gefragtesten Spiele. Das Kultspiel feierte vor wenigen Jahren seinen 80. Geburtstag und wurde nach Angaben von Hasbro bis heute in 47 Sprachen und über 114 Ländern verkauft. Das Brettspiel wird ständig neu aufgelegt und existiert in über 300 lizensierten Sondereditionen wie beispielsweise Monopoly Fortnite, Monopoly Star Wars oder Monopoly Deutschland. Ähnlich wie bei Automatenspielen baut die Spielmechanik von Monopoly überwiegend auf Glück und Zufall auf.

Mit über 2,2 Millionen Spielerinnen und Spieren ist das Automatenspiel Monopoly Slots, welches von Scientific Games entwickelt wurde, ebenfalls sehr verkaufsstark. Laut Angaben des Unternehmens wurde der Automat weltweit 750 Millionen Minuten gespielt. Dementsprechend wurde der Spielautomat rund 6 Milliarden Mal gedreht.

Hasbro und Scientific Games: Zwei Spielgiganten arbeiten zusammen

Monopoly wurde 1933 von Charles Darrow Erfunden und zunächst in Eigenverlag vertrieben. Zwei Jahre Später erwarb der traditionsreiche amerikanische Spielwarenhersteller Parker Brothers die Rechte und initiierte den Verkauf des Spiels Monopoly im großen Stil. In den Besitz von Hasbro gelang die Marke Monopoly schließlich 1991, mit der Übernahme von Parker Brothers durch die Amerikanischen Hassenfeld Brothers und ihren Konzern Hasbro Inc. Hasbro ist inzwischen der weltgrößte Spielehersteller und wird im NASDAQ-100 Index angeführt. Unter den Bekanntesten Marken, die dem Konzern gehören, finden sich neben Monopoly auch Nerf, My Little Pony, Transformers, Play-Doh und Magic: The Gathering.

Auch die Scientific Games Corporation behaust unter ihren Tochterfirmen einige Größen der Spieleindustrie. Zum Produktangebot des Konzerns gehören nicht nur mechanische Automatenspiele und Sofortlotterien wie Rubbellose, sondern auch digitale Automatenspiele, Spielsysteme und Wettterminals. Der Konzern mit Hauptsitz in Las Vegas wird ebenfalls an der amerikanischen Börse gehandelt. Scientific Games stellt weltweit etwa 8.600 Mitarbeiter. Ähnlich wie Hasbro setzt der Konzern auf Lizenzpartnerschaften. So hat Scientific Games beispielsweise auch Rechte für die James Bond Filme, Soundtracks und Slogans inne und entwickelt Spiele auf deren Basis.