Online-Casinos-Deutschland

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Online Casinos Deutschland

Lange Zeit waren die Online Casinos Deutschland das Paradebeispiel für einen undurchsichtigen Sportwettenmarkt. Zahlreiche Gesetzesänderungen und politische Konferenzen verwirrten nicht nur Sportwettenanbieter, sondern auch deren Kunden. Sind Sportwetten in Deutschland nun legal oder nicht? Nach Jahren der politischen Uneinigkeit scheint nun aber der Durchbruch geschafft. Übereinstimmenden Meldungen zufolge sei der nunmehr dritte Glücksspielstaatsvertrag endlich ausgearbeitet – und das mit erfreulichem Ergebnis. Denn ab 2020 sollen alle privaten Wettanbieter und Online-Casinos-Deutschland auch 2019 eine Konzession erhalten, sofern sie festgelegte Standards einhalten.

Ball mit Bundesligalogo auf Fußballplatz.
Wettanbieter sind im deutschen Fußball mittlerweile etabliert und sponsern sogar hochrangige Bundesligavereine wie den FC Bayern München. Bildquelle: moinzon / Pixabay

Streit vorbei – dritter Glücksspielstaatsvertrag kurz vor Unterschrift!

16 Bundesländer streiten seit Jahren, welchen Weg Deutschland gehen soll, wenn es um die Frage geht: Liberalisierung des deutschen Sportwettenmarktes, ja oder nein? Nach dem ersten und zweiten Glücksspielstaatsvertrag, dem Sonderweg Schleswig-Holsteins, undurchsichtigen Konzessionsvergaben, Rechtsstreitigkeiten, Konferenzen und inoffizieller Duldung dürfte das Leben in der rechtlichen Grauzone für private Sportwettenanbieter in Deutschland nun endlich ein Ende haben.

Zeit wird dies allemal, denn Wetten werden immer professioneller und im Schnitt werden hierzulande fünf Millionen Sportwetten pro Tag abgegeben, die meisten davon – wenig überraschend – auf Fußballspiele. Auch dies dürfte ein Grund sein, warum in den höchsten deutschen Spielklassen bereits seit einiger Zeit Wettanbieter als Sponsoren mitmischen. Selbst die Deutsche Fußball Liga (DFL) kooperiert mit einem großen österreichischen Sportwettenanbieter.

Da scheint es nun der richtige Zeitpunkt, dass auch die Politik nachzieht und die gesetzliche Grundlage schafft, damit Sportwettenanbieter und auch deren Kunden endlich auf der sicheren Seite sind. Denn bisher wurden viele Wettanbieter zwar geduldet, zahlten sogar Steuern, waren häufig aufgrund fehlender Konzessionen aber prinzipiell nicht berechtigt, ihr Wettportfolio an deutsche Kunden heranzutragen.

Jetzt soll damit aber endgültig Schluss sein. Nach jüngsten Meldungen liegt der dritte Glücksspielstaatsvertrag unterschriftsreif im Aktenordner. Am 21. März soll dann Nägel mit Köpfen gemacht werden. Dann nämlich treffen sich alle 16 Ministerpräsidenten zur Konferenz, die vor allem ein Ziel hat: die Neuordnung des deutschen Glücksspielmarktes.

Liberalisierung verspricht horrende Steuereinnahmen

Doch was hat sich nun genau geändert? Fakt ist, dass bereits im Jahr 2011 eine Einigung erzielt worden war. Damals sollte das staatliche Sportwettenmonopol durch Oddset aufgelöst und der Markt liberalisiert werden. Vorerst wollte man aber lediglich 20 privaten Anbietern eine Sportwettenkonzession erteilen. Doch der Andrang war groß. Insgesamt bewarben sich 73 Anbieter für die 20 Lizenzen.

Aufgrund eines mehr als undurchsichtigen Vergabeverfahrens und weil vor allem auch große Namen der Branche auf der Strecke blieben, folgten zahlreiche juristische Streitigkeiten. Das Verfahren kam somit nie zum Abschluss. Seither agieren Sportwettenanbieter in Deutschland mehr oder weniger auf einem unregulierten Markt. Selbst der Europäische Gerichtshof bestätigte – etwas salopp formuliert – den Unternehmen Narrenfreiheit, solange Deutschland keine rechtsverbindlichen Konzessionen erteile.

Für Deutschland ist eine professionelle Struktur auf den Sportwettenmarkt jedoch immens wichtig. Immerhin setzten Sportfans in Deutschland im vorletzten Jahr mehr als sieben Milliarden Euro auf ihre Lieblingsmannschaften. Sobald alle Rechtsstreitigkeiten abgewendet sind, dürfte diese Zahl weiter steigen. Dem Fiskus dürften somit lukrative Steuereinnahmen bevorstehen, auf die selbstverständlich kein Bundesland länger warten möchte als nötig.

Konzession für alle – jedoch auch klare Regeln

Der dritte Glücksspielstaatsvertrag wird den deutschen Sportwettenmarkt endgültig liberalisieren und keine Obergrenze mehr für Konzessionen festlegen. Mit anderen Worten: Prinzipiell kann jeder Anbieter von Deutschland eine Sportwettenlizenz erhalten. Dass hierfür aber sehr klar umrissene Standards eingehalten werden müssen, dürfte klar sein, denn weiterhin betonen Politiker, dass es ihnen vor allem um Spielerschutz und Suchtprävention gehe.

Die wichtigsten Regeln des dritten Glücksspielstaatsvertrags im Überblick

  • Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die sicherstellen, dass sich keine Jugendlichen registrieren können.
  • Spieler, die im Monat mehr als 1.000 Euro auf Sportwetten setzen möchten, müssen gestoppt und überprüft werden.
  • Live-Wetten auf die nächste Gelbe Karte oder den nächsten Einwurf sind strikt untersagt.
  • Sportwettenanbieter dürfen auf ihrer Webseite nicht auf Angebote von Online-Casinos-Deutschland verweisen.

Unternehmen wie der österreichische Wettanbieter und Bayern-Sponsor Tipico kündigte bereits an, sich um eine Lizenz in Deutschland bewerben zu wollen und zeigte zudem Bereitschaft, das eigene Angebot nach den Vorgaben des neuen Glücksspielstaatsvertrags ändern zu wollen. Was dies allerdings konkret heißen könnte, ist noch nicht klar. Sicher ist aber, dass die derzeit noch offensichtlichen Casino-Verlinkungen auf der eigenen Homepage sicherlich auf der deutschen Webseite verschwinden müssten.

”Tipico bewirbt sich um eine bundesweite Sportwetten-Konzession. Wie genau sich das Angebot im Falle einer Erteilung verändert, hängt von den Lizenzbedingungen und vom Wettbewerberumfeld ab.“Ein Pressesprecher des Wettanbieters Tipico

Noch zwei Jahre bis zur endgültigen Liberalisierung?

Trotz der bevorstehenden vertraglichen Einigung der deutschen Bundesländer sind aber noch längst nicht alle Streitpunkte geklärt. Insbesondere die Frage, wie die Regulierung ohne Kontrollorgan funktionieren soll, steht noch immer im Raum und dürfte ein zentraler Diskussionspunkt am 21. März sein. Denn klar ist, dass es am 01. Januar 2020 noch keine staatliche Regulierungs- bzw. Kontrollbehörde für Sportwetten in Deutschland geben wird. Und wenn es sie gibt, muss geklärt werden, ob diese auf Bundes- oder Landesebene tätig sein wird.

Ebenso bedeutet der neue Vertrag noch keine Einigung beim Streitthema Online-Casino, das auf einem gänzlich anderen Blatt geschrieben steht. Hier ist eine Einigung noch längst nicht in Sicht, obwohl dieser Bereich aus rein finanzieller Sicht sogar noch interessanter ist. In Online-Casinos wurden in Deutschland 2017 satte 47 Milliarden Euro umgesetzt, das ist fast das Siebenfache des Sportwettenmarktes.

Derzeit sieht es auch ganz danach aus, dass Schleswig-Holstein wieder einen Sonderweg einschlagen wird. Zumindest Online-Poker soll genehmigt werden, was bei vielen Politikern auf Ablehnung stößt. Dass also auch hier bald Einigung wie im Sportwettensektor erzielt wird, ist eher nicht zu erwarten.

Novoline und das Online Casino wird immer mobiler

Novoline und das Online Casino wird immer mobiler

Das Novoline-Online Casino verlagert sich noch mehr auf mobile Endgeräte, vor allem Smartphones. Dies ist eines der Ergebnisse des neuen jährlichen Branchenreports der Firma iovation. Darin heißt es weiter, Voraussetzung für Erfolg sei mehr denn je, Kunden ein möglichst unkompliziertes Spielerlebnis zu bieten, denn die Konkurrenz werde immer schärfer. Chancen für Marktwachstum sieht der Bericht in den USA, den Niederlanden, Singapur und Indien.

Das Bild zeigt ein Smartphone in einer Hand.
Online Casinos richten ihr Angebot zunehmend auf eine mobile Erfahrung aus. 

Smartphones haben Online-Casino Markt erobert

Es ist schon längst kein bloßer Trend mehr: Immer mobileres Online-Casino Spielen beherrscht den Markt und macht jetzt 70 Prozent aller Glücksspiel-Transaktionen aus. Iovation hält im Branchenbericht für 2019 für die vergangenen sechs Jahre ein Wachstum des Geschäftsfelds mit mobilen Apps von durchschnittlich 95% jährlich fest. Noch 2012 machte es nur 6% des gesamten Markts aus. Die Firma erwartet einen weiteren Wachstumsschub. Grund dafür ist, dass die Apps zumindest in Frankreich, Großbritannien und Irland in den Google Play Shop zurückkehren dürfen. Iovation sagt voraus, dass ihre Zahl rasant zunehmen wird, sowie Google sie überall wieder zulässt, was allgemein erwartet wird.

Gut zu wissen:

iovation berät unter anderem Casino Betreiber und Anbieter von Glücksspiel Plattformen seit 15 Jahren in Sicherheitsfragen. Die in Portland im US-Bundestaat Oregon ansässige Firma sichert mit ihrem Know-how nach eigenen Angaben täglich Millionen digitaler Transaktionen ab. Ihr Report enthält daher auch Warnungen vor Gefahren, denen Casinos durch kriminelle Kunden ausgesetzt sein können. Dazu gehören unter anderem Kreditkartenbetrug und der Einsatz von Bots, autonomen, lernfähigen Programmen. Die Firma bietet jedoch auch Lösungen für den Umgang mit besonders geschätzten Casino Besuchern mit VIP-Status an. In ihrem jährlichen “Gambling Industry Report” benennt sie Trends und Entwicklungen, die für die Branche wichtig sind. Er erscheint in diesem Jahr zum dritten Mal.

Kundensuche auf dem Schlachtfeld

Iovation rät den Betreibern, ihre Kundenbetreuung noch stärker auf das Smartphone auszurichten, um Spieler an sich zu binden. Es reiche nicht, nur die Spiele mobil zu machen, auch alle anderen Aspekte eines Casinos müssten es sein: Ein- und Auszahlungen, Identifikation und Autorisierung (zum Beispiel per Fingerabdruck-Scan) sowie die weitere Kundenbetreuung. Der richtige Ansatz dafür, so der Bericht, sei das so genannte Mehrkanal-Erlebnis. Damit ist gemeint, dass sich alle Dienstleistungen rund um ein einziges mobiles Gerät als zentralen Zugang zu allen Kanälen gruppieren und den Spielern somit maximalen Komfort sichern. Damit lasse sich eine durchschnittliche Kundenbindung von 89% erreichen. Firmen mit schwach entwickelter Mehrkanal-Strategie brächten es hingegen nur auf 33%. Der Kunde will gehätschelt werden, denn er ist ein untreues Wesen. Dafür findet der Report eindringliche Worte:

“Das Kundenerlebnis ist das neue Schlachtfeld, und die Konsumenten sind nie wankelmütiger gewesen. Daher müssen Betreiber ihre Spieler dort abholen, wo sie sind: an ihren Smartphones.”

Um alles noch einfacher zu machen, rät iovation dazu, Daten zur Identifizierung von Kunden wie Altersprüfung und Ausweiskontrolle automatisiert zu verarbeiten. Noch seien die herkömmlichen Prozeduren hier vielfach zu umständlich und schüfen auf Seiten der Spieler Hemmschwellen.

Online Casinos erobern Deutschland

Einen der wichtigsten Wachstumsmärkte sehen die Verfasser des Reports in den USA und widmen sich ihm näher. Dort hat eine Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs im Mai 2018 den Weg für die Legalisierung von Sportwetten frei gemacht. Den entsprechenden Gesetzesrahmen dafür gibt es bereits in Delaware, Michigan, New Jersey, New Mexico, Nevada, Pennsylvania, Rhode Island, Washington, D.C. und West Virginia. Laut Report ist in mehr als 20 weiteren Staaten Gesetzgebung für Sportwetten in Vorbereitung. Die zu erwartende Vielgestaltigkeit der gesetzlichen Rahmenbedingungen in den USA stellt die Anbieter vor besondere technische Anforderungen. Dafür gibt es bereits automatisierte Geofencing-Lösungen, die sicherstellen, dass Einsätze nur unter den Bedingungen des Staates möglich sind, in dem der Spieler sich aufhält.

ARES Das Beste Novoline Online Casino 2018 - 2019

Online Casinos in Deutschland auf einen Blick

Weitere interessante Geschäftsmöglichkeiten sieht iovation 2019 in Deutschland und den Niederlanden, ohne auf Details einzugehen. In den Niederlanden steht wie in Deutschland eine umfassende, mit EU-Recht vereinbare gesetzliche Regelung für das Online.-Casino Glücksspiel noch aus, in Singapur liegen seit 2016 Zulassungen vor. In Indien ist die Lage unübersichtlich und von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. Offenbar rechnen die Experten von iovation damit, dass es 2019 zu einem erfolgreichen Anlauf kommen könnte, Online Casinos in Deutschland auf eine sichere Rechtsgrundlage zu stellen. Bis dahin bleibt es dort dabei, dass diese um so stabiler ist, je mehr ein Casino schwankt: Schwimmende Casinos nutzen eine Gesetzeslücke aus der Zeit aus, als sie auf dem Festland verboten waren.

Novoline Online Casino & Glücksspiel mit Spannung erwartet

Novoline Online Casino & Glücksspiel mit Spannung erwartet

Mitte März ist es wieder soweit. Zum 16. Mal treffen an der Universität Hohenheim Vertreter der Glücksspielindustrie zusammen, um gemeinsam aktuelle Themen zu diskutieren, die vor allem für die großen Novoline Casinos und Glücksspielanbieter, Vereine, Institutionen und Regulierungsbehörden der Branche von Bedeutung sind. Am 12. und 13. März stehen auf dem Programm auch zwei Podiumsdiskussionen. Wie bereits 2018 werden dabei große Namen gemeinsam aktuelle Themen erörtern. Mit dabei ist in diesem Jahr unter anderem Mathias Dahms vom Deutschen Sportwettenverband wie auch Georg Stecker von der Deutschen Automatenwirtschaft.

Mann mit Mikrofon spricht; im Vordergrund Schreibtisch und offener Laptop.
Neben vielen Worten werden die Beiträge und Diskussionsrunden des Symposiums natürlich auch von digitalen Medien begleitet.

Von Werbung bis Biometrie

Die Themenschwerpunkte der Podiumsvorträge liegen beim Symposium Glücksspiel 2019 neben dem Bereich Marketing und Zertifizierungsfragen beim Thema Suchtprävention.  Zu diesem Thema werden auch Vertreter des baden-württembergischen Landtags erwartet, sodass auch die politische Perspektive Gehör findet.

Damit aber noch lange nicht genug. Denn auch abseits dieser fast schon üblichen Themen, wenn in Deutschland über den Glücksspielmarkt diskutiert wird, gibt es allerlei innovative Vorträge zu hören, unter anderem auch über technische Neuerungen, die für die Glücksspielindustrie interessant sein können.

Vor allem die Vorträge von Dennis Schlegel zum Thema Blockchain-Technologie sowie die Präsentationen von Dr. Jürgen Pampus, Dr. Jens-Uwe Garbas und Dr. Stefan Bring zum komplexen Thema Biometrie dürften von Interesse sein und einige womöglich gar unerwartete Perspektiven auf die Zukunft des Glücksspielsektors in Deutschland öffnen. Dazu gehören Vorträge zur Gesichtserkennung als Identifikationsmethode sowie zur Gefühlserkennung mittels biometrischer Methoden.

Veranstaltet wird das Symposium von der 2004 gegründeten Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim. Über 20 Wissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen beschäftigen sich mit dem Thema  Glücksspiel unter den Gesichtspunkten Verbraucherpolitik, Mathematik und Statistik, den Kommunikations- und Informationswissenschaften, Spieltheorie bis hin zur Psychologie, Recht und Medizin.

Die Vortragsthemen des 16. Symposiums Glücksspiel in der Übersicht:

  • Begründung des Lotteriemonopols
  • Vollzug und Vollzugsdefizite
  • Zertifizierung und Akkreditierung
  • Werbung
  • Organisation der Glücksspielsuchtforschung, -hilfe und -prävention
  • Zusammenarbeit Suchthilfe und Anbieter
  • Maßnahmen zum Spieler- und Jugendschutz
  • Technische Entwicklungen: Biometrie und Blockchain

Wer im Audimax der Universität Hohenheim selbst vorbeischauen und die einzelnen Diskussionen und Vorträge live verfolgen möchte, kann sich noch bis zum 25. Februar anmelden. Als Zuschauer darf praktisch jeder teilnehmen. Die Kosten liegen bei 350 Euro pro Karte und berechtigen zum Zutritt in die Garbenstraße 30 in Hohenheim sowohl am 12. als auch am 13. März. Die Universität Hohenheim empfiehlt zudem, sich rechtzeitig um Übernachtungsmöglichkeiten zu bemühen.

Wer sich einen Überblick darüber verschaffen möchte, welche Experten zu welchen Themen Stellung beziehen und wann mit welchen Vorträgen zu rechnen ist, der hat die Möglichkeit, das aktuelle Programm des 16. Symposiums Glücksspiel online als PDF anzusehen bzw. kostenlos herunterzuladen.

Symposium mit reichlich Prominenz

Natürlich könnte aber nicht guten Gewissens von einem Symposium gesprochen werden, wenn nicht auch reichlich geballtes Fachwissen in Person mehrerer hochrangiger Vertreter der Glücksspielindustrie erwartet werden könnte. Neben Prof. Dr. Tilman Becker, dem Leiter der Forschungsstelle Glücksspiel, werden aber auch andere bekannte Namen vor Ort zu erwarten sein – ein Überblick:

  • Georg Stecker: Georg Stecker ist Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft, die gegenüber Politik, Verwaltung und Medien die Interessen der Branche vertritt. Der Dachverband machte erst kürzlich auf sich aufmerksam, weil er sich Bastian Schweinsteiger als Testimonial für die Ende 2018 gestartete Kampagne gegen illegales Glücksspiel sicherte.
  • Mathias Dahms: Mathias Dahms ist derzeit ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Sportwettenverbandes e.V. und zudem Geschäftsführer der XTiP Sportwetten Vertrieb GmbH. Zuvor war er unter anderem als CEO bei der Mybet Holding tätig.
  • Dr. Dirk Quermann: Dr. Dirk Quermann ist Geschäftsführer von Merkur Interactive und wird auf dem Symposium Glücksspiel in Hohenheim den Deutschen Online Casinoverband personell vertreten, in dem er selbst als Präsident fungiert. Zudem ist Dr. Dirk Quermann seit jüngster Zeit auch Teil der neuen Führungsebene der Gauselmann Gruppe. Als Sprecher der Geschäftsführung kümmert er sich vor allem um den Bereich Sportwetten.

Symposium 2018 mit klarem Fazit

Dass die Glücksspielbranche in Deutschland statisch sei, kann sicherlich kaum behauptet werden. Dies beweist die jährliche Zusammenkunft der wichtigsten Vertreter deutscher Glücksspielunternehmen und -einrichtungen im Symposium Glücksspiel an der Universität Hohenheim. Bereits 2018 leisteten sich die Teilnehmer und Veranstalter teils intensive Diskussionen, kamen am Ende aber dennoch zu einem klaren Fazit.

Die Forderungen des 15. Symposiums aus 2018 waren daher relativ eindeutig: Bund und Länder sollten eine bundesweit einheitliche Regulierung umsetzen. Da Bund und Länder mittlerweile aber aufeinander zugegangen sind, stehen 2019 endlich auch andere Themen auf der Agenda.

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digitaler Fortschritt 2019

digitaler Fortschritt 2019

Die globale Glücksspielindustrie soll bis 2023 einen Umsatz von 525 Mrd. US-Dollar erwirtschaften. Das größte Wachstum weist dabei der Online-Markt auf. Mit dem Start der Online-Casinos war der Zugang nur über eine herunterladbare Spieloberfläche möglich, die auf einem PC installiert werden musste. Danach begannen die Betreiber, Casino-Games mithilfe des Flashplayers direkt über eine Webseite anzubieten. Um dann im 21. Jahrhundert anzukommen, kamen Online-Casinos nicht umhin, auch mobile Endgeräte zu unterstützen.

Frau hält Smartphone in ihrer Hand und sitzt mit Laptop an Schreibtisch.

Die stationären Spielbanken werden laut einer aktuellen Studie von Market Insights bis zum Jahr 2023 auf dem globalen Markt ein durchschnittliches jährliches Wachstum von vier Prozent erzielen. Das jährliche Wachstum im Online-Gambling-Bereich wird jedoch voraussichtlich 10,5 Prozent betragen. Die zunehmende Macht der Online-Casinos macht sich dann auch stärker beim Marktanteil bemerkbar. Die landgestützten Casinos werden beim Marktanteil drei Prozent verlieren und bis 2023 nur noch 42 Prozent erreichen.

Beliebtheit der Live-Casinos steigt

Das hohe Wachstum der Online-Casinos ist auch mit der steigenden Beliebtheit der Live-Casinos zu erklären. Die Integration von Live-Dealern ermöglicht es den Betreibern von Casinos im Internet, dem Spielgefühl in einem realen Casino näherzukommen. Davon lassen sich auch viele Nutzer überzeugen. Sie können somit den Komfort des Online-Gamblings mit der Atmosphäre eines Casinos vereinen.

Zusätzlich hat sich auch mit dem Heranwachsen der Millennials ein weiterer Markt für Sportwetten aufgetan. Die höhere Popularität von E-Sports bringt nämlich eine zusätzliche Bandbreite in die Klientel. Auf E-Sports-Begegnungen können Zuschauer ebenfalls wetten – auch in mobilen Apps. Der Gang in ein Wettbüro kommt für diese Zielgruppe eigentlich nicht in Frage. Die Begegnungen werden meist via Live-Stream übertragen, sodass ein Online-Zugriff auf die Wettmöglichkeiten offenkundig prädestiniert dafür ist.

Ebenso trägt der Siegeszug der mobilen Endgeräte zum Erfolg der Online-Casinos bei. Die stetige Verfügbarkeit – auch unterwegs – der Spiele über mobile Apps ermöglicht einen einfachen Zugriff zu jeder Zeit und an jedem Ort. In allen Ländern der Welt sorgt dies dafür, dass mehr Spieler den Weg in die Online-Casinos finden und sich den Gang in eine stationäre Spielbank ersparen.

Vorteile und Nachteile der mobilen Casinos

Auf einem mobilen Endgerät wird die Oberfläche nicht eins zu eins von der Desktop-Variante übernommen. Es gibt einige Unterschiede, die zu erkennen sind. Obwohl die Smartphones mittlerweile sehr leistungsstark sind, ist der Bildschirm offenkundig deutlich kleiner. Viele Nutzer, die bei einem Großbildschirm gänzlich in die Casino-Atmosphäre abtauchen können, haben dann mitunter geringeren Spielspaß. Bei Tablets ist dieses Problem weniger stark ausgeprägt.

Weiterhin sind sie aufgrund der Akkulaufzeit eingeschränkt. Die Darstellung der Grafik und Animationen bei den Casino-Games erfordert eine hohe Rechenleistung, was den Akku stärker fordert. Aber dank Powerbanks und öffentlichen Steckdosen ist auch dieses Problem eher zweitrangig.

Dafür ist man mit der Freiheit ausgestattet, überall und jederzeit zu spielen, wenn man über eine Internetverbindung verfügt. Vor allem dieser Punkt trägt zu dem großen Wachstum des Online-Gamblings bei, weil die Runde zwischendurch Spaß bringt und (Warte-)Zeit vertreibt. Getreu dem Motto: „Kleinvieh macht auch Mist“ generieren die Online-Casinos damit einen großen Teil der Umsätze.

Um das mobile Gaming noch attraktiver zu gestalten, bieten viele Online-Casinos auch Spezialboni für diejenigen Spieler an, die die App auf einem mobilen Endgerät verwenden. Hier gibt es dann neben dem Willkommensbonus, der auch für die Desktop-Variante zählt, zusätzlich Freispiele oder einen No-Deposit-Bonus.

App Store Gambling-Apps

Darüber hinaus hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts die Technik so gut weiterentwickelt, dass die Steuerung via Touchscreen sehr einfach und intuitiv abläuft. In vielen Fällen ist die Software für mobile Apps so aufgebaut, dass sie sogar simpler zu bedienen ist als die Anwendungen am PC. Darüber hinaus ist das Spielen am Smartphone zu empfehlen, wenn mehrere Personen Zugang zum Rechner haben. Vor allem Kinder sollten nicht in der Lage sein, am Rechner mit dem Online-Casino-Zugang der Eltern an den Spielen teilzunehmen. Mit einem Smartphone hat man die Kontrolle selbst in der Hand.

Auch die Performance-Sprünge ermöglichen es, bei den Casino-Apps mit den grafischen Reizen nicht zu geizen. Die mobilen Endgeräte sind ebenfalls dazu in der Lage, die beliebten Streams der Live-Dealer zu übertragen. Allerdings haben nicht alle Anbieter die gesamten Spiele der Desktop-Variante im Repertoire. Hier muss man im Zweifelsfall auf einige Games verzichten. Ansonsten ist die Entscheidung, ob mobile oder Desktop-Version eine Geschmacksfrage. Die Prognose für die Nutzerzahlen der mobilen Casino-Apps fällt aber sehr positiv aus.

Die Vorteile für Online-Casinos, eine eigene App auf den Markt zu bringen, sind somit zahlreich. Trotzdem gibt es auch Hürden, denn natürlich müssen Apps auch heruntergeladen werden – und da führt meist kein Weg an den großen App-Download-Portalen von Apple und Samsung vorbei. Apple war im Sommer dieses Jahres rigoros gegen Gambling-Apps vorgegangen und entfernte zahlreiche Glücksspiel-Apps aus dem eigenen App Store, obgleich auch Anbieter betroffen waren, die nicht viel mit Glücksspiel zu tun haben.

Our newsstand/news/magazine app just got removed from sale from the App Store 24 hours after our 3.0 update was approved. Reason given: gambling/fraudulent activity. We publish a magazine — nothing to do with gambling or fraud at all. 😞😢😲😱 https://t.co/ewu3mE5FG5 pic.twitter.com/vaKtLthvkW

— Wojtek Pietrusiewicz (@morid1n) 9. August 2018

Seither ist es nur noch Unternehmen und nicht mehr einzelnen Entwicklern gestattet, Casino- bzw. Gambling-Apps über den App Store anzubieten. Apple wollte auf diese Weise vor allem gegen betrügerische Anbieter vorgehen. Casino-Anbieter dürfte dies aber freuen, da so für mehr Spielerschutz gesorgt wird und zugleich unliebsame Konkurrenz vom Markt verdrängt wird.

Sportwetten und Online-Casinos immer beliebter?

Sportwetten und Online-Casinos immer beliebter?

Die Digitalisierung schreitet unaufhörlich voran. Und somit werden auch immer mehr neue Angebote erschlossen, die sich orts- und auch zeitunabhängig nutzen lassen. Derzeit besonders beliebt sind Sportwetten. Seit einigen Jahren steigen die Zahlen aktiver „Sportwetter“ rapide an, der Sportwettenmarkt generiert nicht nur in Deutschland Milliarden. Doch wie ist diese Begeisterung zu erklären? Wissenschaftler fanden nun heraus, dass dies nicht allein auf den technischen Fortschritt zurückzuführen ist.

Athletin auf Smartphone im Lauf-Dress.
Sport und Smartphone sind spätestens durch Sportwetten Apps miteinander verbunden.

Institut für Publizistik untersucht Sportwetten

Dass die Deutschen Sport, vor allem natürlich den Fußball, lieben, dürfte bekannt sein. Von Groß bis Klein, Jung bis Alt und auch von Mann bis Frau macht die Fußballbegeisterung in Deutschland keinen Unterschied zwischen Altersgruppen oder Geschlechtern. Fußball verbindet, und dies nicht erst seit der WM im eigenen Land 2006. Wie die Fußballbegeisterung allerdings ausgelebt wird, hat sich seit einigen Jahren doch etwas verändert.

“Wir haben beobachtet, dass Tippspiele immer beliebter werden.“

Michael Sülflow, Studienleiter am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Denn während der Anteil an Fußballfans, die häufig selbst gegen den Ball treten, immer weiter abnimmt – lediglich 6,3 Prozent aller deutschen Fußballfans spielen selbst regelmäßig –, steigt jährlich die Zahl derer, die aktiv Sportwetten abgeben. Über drei Millionen Deutsche geben Umfragen zufolge an, regelmäßig an Sportwetten teilzunehmen.

Wie aber ist diese Begeisterung zu erklären? Zwar steigt auch die Zahl der Sportwettenanbieter kontinuierlich an, Online-Casinos sind immer häufiger in TV-Werbesports vertreten und sponsern sogar die großen Mannschaften des deutschen Fußballs, trotzdem wollten sich Wissenschaftler des Instituts für Publizistik an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz nicht mit diesen Erklärungen zufriedengeben.

Deswegen entschlossen sich die Männer und Frauen um Studienleiter Michael Sülflow, Sportwetten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. In ihrer Studie wollten die Wissenschaftler vor allem klären, worin genau die Begeisterung für Sportwetten liegt – und welche Strategien die Teilnehmer gerne nutzen.

Soziale Aspekte wichtiger als Gewinne

Im Zuge ihrer Untersuchung erstellten die Mitarbeiter der Mainzer Universität eine eigene private Tipprunde mit insgesamt 300 Teilnehmern, von denen 60 Prozent männlich, 40 Prozent weiblich waren. Diese Verteilung sollte der tatsächlichen Geschlechterverteilung der Menschen entsprechen, die regelmäßig an Sportwetten teilnehmen.

“Diese Verteilung Geschlechterverteilung entspricht den Erwartungen bei solchen Wettgemeinschaften.“

Michael Sülflow, Studienleiter am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Während der Untersuchung wurden die Teilnehmer zu ihrem Wettverhalten befragt. Dabei ging es vor allem um Wettstrategien, die Nutzung von Medien zur Informationsgewinnung und die eigentliche Motivation, überhaupt an einer Tipprunde teilzunehmen.

Am Ende stellte sich heraus, dass es für viele Teilnehmer gar nicht nur die Sportbegeisterung war oder die Aussicht auf Geldgewinne, sondern der soziale Aspekt, der für Spielfreude und Motivation sorgte. Das gemeinsame Unterhalten über Strategien, die Diskussion über Ergebnisse und die Sicherheit, mit Freunden und Kollegen ein Gesprächsthema zu haben, das alle gleichermaßen interessiert, seien hier die ausschlaggebenden Punkte gewesen.

Die Bestinformierten gewinnen

Interessant ist allerdings auch, wer am Ende unter den Teilnehmern das Rennen machte. Denn wie sich herausstellte, konnten sich auf den vorderen Plätzen diejenigen behaupten, die nicht nur ihrer Intuition und dem Bauchgefühl folgten, sondern die ihre Wetten mit System platzierten.

“Vor allem die Männer machen jedoch bei solchen Wetten mit, weil sie sich mit anderen messen wollen. Und wer sich mehr über Fußball informierte, schnitt auch besser ab.“

Michael Sülflow, Studienleiter am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Deutlich wurde auch, dass die Mediennutzung teils um das Dreifache anstieg. Die Teilnehmer nahmen die Tipprunde also durchaus ernst und versuchten, sich über einschlägige Medien einen Informationsvorteil zu verschaffen. Am Ende waren es dann auch diese Personen, die bessere Tippergebnisse erzielten.

Insgesamt konnten die Wissenschaftler drei Wettstrategien benennen, die von allen Teilnehmern genutzt wurden:

  • Experten-Strategie: Diese Teilnehmer wetteten auf Grundlage von Informationen, die sie auch Medien bezogen. Die letzten Spielergebnisse, aktuelle Mannschaftsinformationen und die Form einer Mannschaft wurden dabei beachtet.
  • Daten-Strategie: Diese Teilnehmer beachteten bei der Abgabe ihrer Tipps ausschließlich die Wettquoten.
  • Sympathie-Strategie: Hier spielten emotionale Aspekte eine Rolle, beispielsweise wurde auf die Lieblingsmannschaft gesetzt oder auf Teams, in denen besonders sympathische/attraktive Spieler spielten.

Am Ende kamen die Wissenschaftler übrigens zu dem Schluss, dass eine Kombination der Experten- und Datenstrategie langfristig die besten Aussichten auf Erfolg habe, auch wenn es, wie erwähnt, für viele darauf gar nicht so sehr ankommt.

Online-Casinos in Deutschland am Ende ? Schleswig-Holstein-Lizenzen verfallen!

Online-Casinos in Deutschland am Ende ? Schleswig-Holstein-Lizenzen verfallen!

Der Branche der Online-Casinos steht ein Wandel bevor. Einerseits sind die ersten Schleswig-Holstein Lizenzen in diesem Monat ausgelaufen. Dann können sich die virtuellen Spielbanken nicht mehr auf eine deutsche Konzession berufen. Andererseits soll im kommenden Jahr die Überarbeitung des Glücksspielstaatsvertrages erfolgen. Im Gespräch ist hierbei ebenfalls eine Lockerung der Gesetze. Denn derzeit sind Online-Casinos eigentlich untersagt.

Die in der Bundesrepublik tätigen Anbieter berufen sich hinsichtlich ihres Betriebs daher entweder auf die auslaufenden Konzessionen des Bundeslandes Schleswig-Holstein oder auf die EU-Dienstleistungsfreiheit.

Doch noch in diesem Jahr verfällt ein Argument. Die ersten Casino-Lizenzen von Schleswig-Holstein sind schon ausgelaufen. Auf der Homepage heißt es jetzt bei diversen Anbietern, dass „derzeit kein Angebot auf Grundlage dieser Lizenz“ stattfindet. Gleichwohl ist dort aufgeführt, welche Firmen-Namen sich hinter den bekannten Casinos verbergen. Doch steht die Casino-Branche in Deutschland, zumindest im World Wide Web, wirklich vor dem Aus?

Wohin führt der Weg der Online-Casinos ohne Schleswig-Holstein Lizenz?

Während sich praktisch die gesamte Bundesrepublik gegen die Lizenzvergabe bei Sportwetten und Casinos aussprach, ging Schleswig-Holstein einen mutigen Weg. Im Jahr 2011 beschloss das Bundesland Konzessionen auszustellen. Gleichwohl fand dieses Vorhaben im Zuge der Weigerung statt, dem Glücksspielstaatsvertrag beizutreten. Einige Konzessionen haben noch ihre Gültigkeit, andere sind am 18. und 19. Dezember 2018 abgelaufen. Und Schleswig-Holstein ist inzwischen dem Staatsvertrag beigetreten. Eine Verlängerung der Erlaubnisse ist daher nicht möglich. Die Vergabe im Jahr 2012 wurde nicht nur mit der Einnahme von Geldern für das Land begründet. Auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Sicherheit des Kunden innerhalb eines Online-Casinos waren Argumente, welche für eine Lizenzierung sprachen. Gerade der Spielerschutz ist in einem reglementierten Umfeld eher gewährleistet, als im Schwarzmarkt. Und daher würden sich die Spieler flüchten, sollte es an Erlaubnissen fehlen – so die Argumentation.

Tatsächlich hat sich in den vergangenen Jahren bereits ein Trend abgezeichnet. Ende des Jahres 2017 schlossen einige Merkur-Casinos ihre Pforten. Denn die Gauselmann-Gruppe konnte sich nur auf ihre Konzession in Schleswig-Holstein berufen. Gleichwohl stand diese Erlaubnis mit dem Beitritt des Bundeslandes zum Glücksspielstaatsvertrag in Frage. Auch in diesem Jahr setzt sich dieser Prozess zum Jahresende fort. So sind beim Merkur-Spielcasino derzeit folgende Sätze zu lesen: „Sehr geehrter Kunde, unsere Seite merkur-spielcasino.de ist ab 18.12.2018 nicht mehr verfügbar. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter support@merkur-spielcasino.de. Vielen Dank für ihr Vertrauen als Kunde!“ Doch ein „Casino-Sterben“ im großen Stil ist wohl nicht zu befürchten.

Wie lange noch? Diese Frage stellen sich wohl alle Glücksspielanbieter in Deutschland, die auf eine Lösung warten. Die Ministerpräsidenten scheinen sich bei der Neuausrichtung des Glücksspielstaatsvertrages noch nicht einig zu sein.

Warum müssen in Deutschland nicht alle Casinos schließen?

Macht Schleswig-Holstein wieder sein eigenes Ding?

Das Merkur-Spielcasino konnte sich nur auf seine Schleswig-Holstein Lizenz berufen. Anders sieht es jedoch bei Electra Works Limited oder DrückGlück aus. Bei beiden Anbietern ist die Konzession ebenfalls abgelaufen. Doch die Unternehmen haben sich ebenfalls eine Erlaubnis von der Malta Gaming Authority gesichert. Damit verfügen sich noch über eine EU-Lizenz und berufen sich auf die europaweit gültige Dienstleistungsfreiheit. Diese Casinos laufen in Deutschland dann jedoch in einer Grauzone. Denn laut Deutschem Gesetz sind sie eigentlich untersagt. Erst die Neuauflage des Glücksspielstaatsvertrages könnte das Blatt wieder wenden. Übrigens wurde der Sonderweg von Schleswig-Holstein bei der Lizenzvergabe im Jahr 2014 vom Europäischen Gerichtshof bestätigt.

Doch nicht alle Konzessionen von Schleswig-Holstein laufen im Dezember des Jahres 2018 aus. Einige Lizenzen wurden erst 2013 vergeben. Diese laufen also noch bis ins Jahr 2019 hinein. Wunderino ist wohl der bekannteste Name, der betroffenen Spielbanken. Bislang ist jedoch völlig offen, wie sich diese Spielcasinos verhalten werden. Warten sie ab, ob es mit dem neuen Gesetz vorangeht? Oder gehen dort vorläufig ebenfalls die Lichter aus? In diesem Fall würde wohl eine ähnliche Meldung wie beim Merkur-Spielcasino zu sehen sein. Da Wunderino ebenfalls bei der Malta Gaming Authority gemeldet ist, ist es jedoch wahrscheinlich, dass der Anbieter aktiv bleibt.

Neue Lizenzen: Auf eine erneute Lizenzvergabe, am besten bundesweit, arbeitet Schleswig-Holstein derzeit hin. Ein weiterer Alleingang ist natürlich nicht prinzipiell auszuschließen. Dies hängt jedoch davon ab, wie der Glücksspielstaatsvertrag letztlich ausgestaltet werden soll.

Wann fällt die Entscheidung über das neue Glücksspielgesetz?

Mit dem Glücksspiel in Deutschland muss es immer etwas komplizierter laufen. So trat der erste Glücksspielstaatsvertrag 2008 in Kraft. Dieser lief jedoch mit Ende des Jahres 2011 ab. Erst ein halbes Jahr nach Ablauf erlangte der Erste Glücksspieländerungsstaatsvertrag seine Gültigkeit. Bereits 2018 sollte der Zweite Änderungsstaatsvertrag kommen. Doch damit ist jetzt nicht mehr zu rechnen. Somit liegen die Hoffnungen der Spieler, die gerne legal in Deutschland online spielen möchten und der Anbieter auf dem Jahr 2019.

Die Ministerpräsidentenkonferenz findet vier Mal im Jahr statt. Doch dass es bislang noch nicht zur Umsetzung des Staatsvertrages gekommen ist, mag an der fehlenden Einigkeit liegen. Einige Bundesländer, darunter erneut Schleswig-Holstein, wollen das Online-Glücksspiel in Deutschland liberaler gestalten. Dies würde zu mehr Konzessionen und zur Erlaubnis von Online-Casinos im deutschen Gesetz führen. Andere Bundesländer möchten lieber an den Verboten festhalten und diese rigoroser umsetzen. Daher ist bislang noch unbekannt, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.

Novoline und Merkur spiele werden weiterhin im Novoline Online Casino dem Ares angeboten auch für spieler aus Deutschland, dort bewegt man sich jedoch in einer Grauzone welche derzeit noch geduldet wird.

ARES Das Beste Novoline Online Casino 2018 - 2019